Funktionsblock 01

Core HR und Personalakte

Stammdaten, digitale Personalakte, Self-Service, Organisations-Management und Dokumente. Die Basis, ohne die alle anderen HR-Module nicht wirklich skalieren.

Definition

Die Single Source of Truth Ihrer HR-IT

Core HR ist das Fundament der HR-Plattform. Hier liegen Stammdaten, Verträge, Personalakten, Rollen und Rechte sowie die organisatorische Struktur. Alles, was Recruiting, Payroll, Performance und Lernen sauber verwenden müssen, kommt aus dem Core HR.

Schlechte Stammdaten und chaotische Akten torpedieren jede HR-Initiative. Saubere Core-HR-Prozesse, klare Berechtigungen und revisionsfeste Dokumentation sind deshalb keine Pflichtübung, sondern strategischer Hebel.

Typische Anwendungsfälle

  • Zentrale Mitarbeiter-Stammdaten mit Versionierung
  • Digitale Personalakte mit Dokumenten-Management
  • Employee Self-Service für Adressänderungen, Kontodaten
  • Organigramm-Pflege, Reporting-Lines, Stellenplan
  • Berechtigungen mit feingranularen Rollen-Rechten
Kernfunktionen

Sechs Bausteine, die die Basis tragen

Wenn diese sechs Bausteine sauber funktionieren, skalieren alle anderen HR-Module problemlos. Wenn nicht, wird jeder Zusatzbaustein zur Doppelpflege.

Funktion 01

Mitarbeiter-Stammdaten

Eindeutige IDs, durchgängige Versionierung, Audit-Trail, Validierungen und Dubletten-Checks. Die Daten-Wahrheit für alle nachgelagerten Module.

Funktion 02

Digitale Personalakte

Dokumente strukturiert ablegen, automatisch versioniert, mit GoBD-konformer Aufbewahrungsfrist und revisionssicherer Zugriffshistorie.

Funktion 03

Employee Self-Service

Mitarbeitende pflegen Adressen, Kontodaten, Notfallkontakte und persönliche Dokumente selbst. Mit Workflow zur Freigabe und Bestätigung.

Funktion 04

Manager Self-Service

Führungskräfte sehen Teamdaten, beantragen Veränderungen, geben Urlaube frei, dokumentieren Personalgespräche. Direkter Zugriff auf das Wesentliche.

Funktion 05

Organisations-Management

Organigramm, Abteilungen, Reporting-Lines, Standorte, Kostenstellen, Stellenplan. Die Sicht auf die strukturelle Realität Ihres Unternehmens.

Funktion 06

Rollen und Rechte

Feingranulare RBAC, attributbasierte Berechtigungen, Vier-Augen-Prinzip für kritische Aktionen, Audit-Logs zu jedem Datenzugriff.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Was unterscheidet Core HR von einer ERP-Personalverwaltung?

ERP-Personalverwaltung ist meist auf Stammdaten- und Zeit-/Lohn-Übergabe limitiert. Core HR dagegen ist eine vollständige Plattform mit Self-Service, Workflows, Dokumenten-Management, Organigramm und Schnittstellen zu allen weiteren HR-Modulen. Im Mittelstand löst Core HR meist die alte ERP-Personalverwaltung ab.

Wie viele Felder pro Mitarbeitenden braucht man wirklich?

Standardlösungen liefern 60 bis 150 Standardfelder. Erweiterte Cases (Tarif, internationale Mitarbeitende, Branchenspezifik) erfordern oft 200+. Achten Sie auf konfigurierbare Custom Fields ohne IT-Aufwand. Wachstumshemmer ist immer die Inflexibilität.

Wie regelt man die Aufbewahrung sensibler Daten?

DSGVO und Bundesdatenschutzgesetz definieren Aufbewahrungsfristen. Gute Software bietet pro Dokumenttyp konfigurierbare Retention-Policies mit automatischer Löschung und revisionssicherer Archivierung. Plus klare Löschkonzepte für ausgetretene Mitarbeitende.

Wie sieht eine moderne Self-Service-Erfahrung aus?

Mobil-first, ohne separate App-Installation, mit Push-Notifications, Single-Sign-On und kontextueller Hilfe. Mitarbeitende sollten in unter 30 Sekunden ihre Daten ändern können, ohne den HR-Bereich zu kontaktieren.

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