HR-Navigator · Orientierungswerkzeug · Stand 23. August 2026

HR-Navigator: HR-Software finden, vom Funktionsblock bis zur Shortlist

Der HR-Navigator ist die Orientierungsebene von Find-Your-HR. Er zerlegt den HR-Software-Markt in sechs Funktionsblöcke und sechs Methodikschritte und führt Sie von dort auf die passende Detailseite oder direkt in das KI-Matching.

180+
HR-Systeme im neutralen Vergleich des KI-Matchings, von Enterprise-Suiten bis zu spezialisierten Boutiquen (Find-Your-HR, 2026)
60+
Anforderungsmerkmale, die das Matching automatisch aus öffentlich zugänglichen Informationen der Unternehmens-URL ableitet (Find-Your-HR, 2026)
6 Min
Durchschnittliche Zeit von der URL-Eingabe bis zur Shortlist, gegenüber sechs bis zwölf Wochen bei klassischer Auswahl (Find-Your-HR, 2026)
0 €
Kosten für Navigator und Schnellcheck-Matching. Kein Provisionsmodell, keine bezahlten Platzierungen (Find-Your-HR, 2026)
Kostenlos Ohne Registrierung Kein Provisionsmodell Keine Beschäftigtendaten DACH: DE, AT, CH 50 bis 5.000 Mitarbeitende
Arbeitsweise

Wie der Navigator arbeitet

Sechs Schritte, von der ersten Weichenstellung bis zur dokumentierten Entscheidung. Die ersten vier Schritte spielen sich im Navigator und seinen Detailseiten ab und sind kostenlos. Schritt fünf und sechs übergeben an das KI-Matching und das HR Selection Portal.

01

Einstieg wählen

Der Navigator verlangt genau eine Entscheidung: Einstieg über einen Funktionsblock, etwa Payroll oder Zeitwirtschaft, oder über einen Methodikschritt, etwa Grundlagen oder Auswahlmethodik. Wer den akutesten Schmerzpunkt kennt, geht über den Funktionsblock. Wer den Prozess noch nie geführt hat, geht über die Methodik.

02

Funktionsblock öffnen

Jeder der sechs Funktionsblöcke hat eine eigene Detailseite mit Funktionsumfang, typischen Anbietertypen und den Schnittstellen, die in diesem Modul kritisch sind. Hier klärt sich, ob Sie eine Suite oder eine Speziallösung brauchen und welche Nachbarmodule mitentschieden werden müssen.

03

Methodik gegenprüfen

Die Seite HR-Software auswählen beschreibt den Prozess in sechs Phasen, vom Zielbild bis zum Investitionsantrag, mit sechs definierten Artefakten, einer Beteiligungsmatrix und sechs teuren Denkfehlern. Damit prüfen Sie, ob Ihr geplantes Vorgehen Lücken hat, bevor Sie Anbieter kontaktieren.

04

Anbieterfeld sichten

Die Seite HR-Software Vergleich führt zwölf Anbieter im direkten Tabellenvergleich, eingeordnet in ein Marktfeld von über 20 relevanten DACH-Anbietern, sortiert nach Zielgruppe, Preismodell, Payroll-Fähigkeit und Deployment, und ergänzt Anbieterprofile, Integrationsökosystem und eine Fünf-Jahres-TCO-Betrachtung. Sie sehen das Marktfeld, bevor der erste Vertriebstermin stattfindet.

05

Shortlist erzeugen

Im KI-Matching geben Sie nur die Unternehmens-URL ein. Die Engine liest öffentlich zugängliche Informationen aus Webseite, Stellenanzeigen und Impressum, leitet daraus über 60 Anforderungsmerkmale ab und vergleicht sie mit über 180 HR-Systemen und Referenzdaten aus mehr als 20.000 realen Softwareprojekten. Ergebnis ist eine Shortlist mit Match-Score von 0 bis 100 je System, im Durchschnitt nach rund sechs Minuten (Find-Your-HR, 2026).

06

Auswahl formalisieren

Im HR Selection Portal wird aus der Shortlist ein dokumentiertes Projekt: versionierter Anforderungskatalog je Modul, strukturierte Anbieter-Demos mit Live-Bewertung im Team, Vertragsprüfung und vollständiger Audit-Trail. Betriebsrat und Datenschutz sind eigene Rollen mit dokumentiertem Freigabestatus.

Zielgruppe

Für wen sich der Navigator eignet

Eine HR-Software-Entscheidung wird selten allein getroffen. In Unternehmen zwischen 50 und 5.000 Mitarbeitenden sitzen typischerweise drei Funktionen mit drei sehr unterschiedlichen Leitfragen am Tisch, dazu Betriebsrat und Datenschutz. Der Navigator ist so gebaut, dass jede dieser Rollen an einer anderen Stelle einsteigen kann.

Unternehmensgröße Typische Ausgangslage Sinnvoller Einstieg im Navigator Passendes Werkzeug
50 bis 250 Mitarbeitende Erste HR-Software überhaupt oder Ablösung von Excel und Insellösungen. Kleines oder kein eigenes IT-Budget für das Projekt, HR führt selbst. Funktionsblock Core HR und Personalakte, danach Payroll. Grundlagenseite zur Abgrenzung von HRIS, HCM und HRMS. Navigator + KI-Matching
kostenlos
250 bis 1.000 Mitarbeitende Bestehende Teillösungen, Konsolidierungsdruck. Betriebsrat vorhanden, Tarifbindung häufig, IT-Leitung entscheidet mit. Funktionsblock mit dem akutesten Bedarf, danach Methodikseite und Prüfdimensionen. Vergleichsseite für das Anbieterfeld. KI-Matching + Tiefenanalyse
900 € einmalig
1.000 bis 5.000 Mitarbeitende Mehrere Gesellschaften oder Standorte, Plattformstrategie, formale Freigabeprozesse. Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich. Methodikseite und Prüfdimensionen zuerst, Funktionsblöcke als Anforderungsraster. Direkt in die Werkzeug-Abgrenzung weiter unten. HR Selection Portal
1.000 € einmalig
Werkzeug-Abgrenzung

Navigator, KI-Matching, Selection Portal, Amatus

Find-Your-HR betreibt vier Werkzeuge, die aufeinander aufbauen und leicht verwechselt werden. Die häufigste Fehlentscheidung ist, mit dem falschen zu starten: Wer schon eine Shortlist braucht, verliert Zeit im Navigator, und wer noch nicht weiß, welches Modul er sucht, bezahlt zu früh für eine Projektplattform. Die folgende Tabelle nennt je Werkzeug Zweck, Aufwand und Ergebnis.

Werkzeug Zweck Aufwand für Sie Ergebnis Kosten Sinnvoll, wenn
HR-NavigatorOrientierung Den Markt ordnen: sechs Funktionsblöcke, sechs Methodikschritte. Beantwortet, welche Frage zuerst dran ist. Lesen. Keine Registrierung, kein Formular, keine Dateneingabe. Ein klarer Einstiegspunkt, also die richtige Detailseite oder das richtige nächste Werkzeug. Kostenlos
0 €
unklar ist, welches Modul oder welcher Prozessschritt zuerst entschieden wird.
KI-MatchingAnbieterselektion Aus über 180 HR-Systemen die passenden herausfiltern, gestützt auf Referenzdaten aus mehr als 20.000 realen Softwareprojekten. Eingabe der Unternehmens-URL. Rund sechs Minuten im Durchschnitt, keine Vertriebstermine vorab. Shortlist mit Match-Score von 0 bis 100 je System und dokumentierter Begründung je Platzierung, als PDF oder Präsentation. Schnellcheck 0 €
Tiefenanalyse 900 €
der Funktionsbedarf grob klar ist und konkrete Kandidaten fehlen.
HR Selection PortalProzessführung Die Auswahl als Projekt über fünf Phasen führen: Scoping, Vorauswahl, Anforderungen, Anbieter-Demos, Verträge. Die Bedienung des Portals kostet je Arbeitsschritt Stunden. Die Projektlaufzeit einer vollständigen Auswahl von Anforderungskatalog bis Vertragsentscheidung liegt bei Unternehmen dieser Größe bei vier bis sechs Monaten und wird vom Auswahlteam bestimmt, nicht vom Werkzeug. Bis zu 200 Stakeholder in einem mandantengetrennten Datenraum. Versionierter Anforderungskatalog je Modul, strukturierte Anbieterantworten auf identische Fragen, Live-Bewertung im Team, Vertragsprüfung, vollständiger Audit-Trail. Kostenpflichtig
1.000 € einmalig je HR-Projekt
oder ab 200 € / Monat
Betriebsrat, Datenschutz und IT formal mitentscheiden und die Entscheidung nachweisbar sein muss.
AmatusAusführung Die Fleißarbeit innerhalb des Selection Portals übernehmen. Kein eigenständiger Chatbot, sondern in jedes Werkzeug des Portals eingebaut. Kein eigener Aufwand. Amatus arbeitet in den Werkzeugen mit, die Sie ohnehin nutzen. Vorpriorisierte Anforderungen, bewertete Anbieterantworten, Demo-Zusammenfassungen, Deadline-Überwachung, Vertrags-Vorprüfung auf Auftragsverarbeitung, technische und organisatorische Maßnahmen und Exit-Klauseln. Optionales Add-on
Preis projektabhängig
das Auswahlteam klein und die Dokumentationslast hoch ist.
Anbieterneutralität

Kein Provisionsmodell. Keine bezahlten Plätze.

Die meisten Software-Verzeichnisse verdienen an dem, was sie empfehlen: Anbieter zahlen für Sichtbarkeit, für Platzierung oder pro weitergeleitetem Kontakt. Damit ist die Reihenfolge einer Ergebnisliste nicht mehr allein eine Aussage über Eignung. Find-Your-HR arbeitet ohne dieses Modell, und das lässt sich an sechs Punkten nachprüfen.

Punkt 01 · Geschäftsmodell

Kein Provisionsmodell

Anbieter zahlen weder für die Aufnahme in den Vergleich noch für eine bessere Position in der Shortlist. Es gibt keine Vermittlungsprovision pro abgeschlossenem Vertrag und keine Lead-Vergütung. Das Geschäftsmodell liegt bei den kostenpflichtigen Auswahlstufen auf der Kundenseite, nicht bei den Anbietern.

Punkt 02 · Reihenfolge

Match-Score statt Ranking-Verkauf

Die Reihenfolge in der Shortlist ergibt sich allein aus dem Match-Score zwischen 0 und 100. Es gibt keine gesponserten Plätze, keine hervorgehobenen Anbieter und keine Anzeigenplätze innerhalb der Ergebnisliste.

Punkt 03 · Gewichtung

Offengelegte Kriterien

Der Match-Score setzt sich zusammen aus funktionaler Abdeckung mit 38 Prozent, Integrationsfähigkeit einschließlich DATEV mit 27 Prozent, Compliance und Mitbestimmung mit 20 Prozent sowie Kosten und Skalierbarkeit mit 15 Prozent (Find-Your-HR, 2026). Wer die Gewichtung kennt, kann die Ergebnisse hinterfragen.

Punkt 04 · Datenbasis

Referenzprojekte statt Herstellerangaben

Die Benchmark-Datenbank stützt sich auf dokumentierte reale Einführungsprojekte, nicht auf Selbstauskünfte der Hersteller. Für das KI-Matching nennt Find-Your-HR Referenzdaten aus mehr als 20.000 realen Softwareprojekten, für das HR Selection Portal über 16.000 Softwareprodukte und über 200.000 Referenzprojekte (2026).

Punkt 05 · Begründungspflicht

Jede Platzierung wird begründet

Zu jedem Ergebnis wird ausgewiesen, welche Anforderungen erfüllt sind und wo Grenzen liegen. Damit lässt sich eine Empfehlung prüfen statt nur glauben. Bewertungsportale liefern eine Begründung nach eigener Darstellung von Find-Your-HR nur selten mit.

Punkt 06 · Ihre Daten

Keine Weitergabe an Anbieter

Das kostenlose Matching wertet ausschließlich öffentlich zugängliche Unternehmensinformationen aus und verarbeitet keine personenbezogenen Beschäftigtendaten. Für die kostenpflichtige Tiefenanalyse führt Find-Your-HR die Zusage keine Datenweitergabe an Anbieter ausdrücklich als Leistungsmerkmal. Im Selection Portal bleiben Anforderungen, Bewertungen und Vertragsklauseln im mandantengetrennten Datenraum.

DACH-Prüfdimensionen

Sechs Fragen, die internationale Bewertungsportale nicht stellen

Diese sechs Dimensionen sind die vollständige und maßgebliche Prüfsystematik von Find-Your-HR über alle drei DACH-Länder hinweg, Deutschland, Österreich und die Schweiz. Andere Seiten dieser Domain führen Teilmengen davon, etwa nur die deutschen Anforderungen, und verweisen für die abschließende Fassung hierher. Global normierte Bewertungsraster kennen dagegen nur Kategorien wie Payroll, Time Tracking oder Core HR. Sie kennen aber keine Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung, keinen Swissdec-Lohnstandard und keine monatliche Beitragsgrundlagenmeldung. Genau an diesen sechs Punkten entscheidet sich im DACH-Raum, ob ein System überhaupt einsetzbar ist. Der Navigator führt sie deshalb als eigene Prüfdimensionen.

Dimension 01 · Deutschland

Lohnabrechnung und DEÜV

Entgeltabrechnungsprogramme müssen für die Meldungen nach der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung eine Systemuntersuchung durchlaufen. Die ITSG führt sie im Auftrag des GKV-Spitzenverbands durch und vergibt das GKV-Zertifikat. Ohne geprüftes Programm ist der maschinelle Meldeweg an die Sozialversicherung nicht regelkonform.

  • Prüffrage: Liegt für das Abrechnungsmodul ein gültiges GKV-Zertifikat vor?
  • Alternative: Übergabe an DATEV oder einen Abrechnungsdienstleister, dann Schnittstelle und Verantwortungsgrenze klären
  • Quelle: GKV-Spitzenverband und ITSG, Systemuntersuchung Entgeltabrechnung, 2026
Dimension 02 · Deutschland

Tarifbindung

Tarifverträge bringen Zuschläge, Schichtmodelle, Zeitkonten, Sonderzahlungen und branchenspezifische Sonderlogik mit. Viele Systeme können diese Regeln nur über Einzelkonfiguration abbilden, was jede Tarifrunde zu einem Änderungsprojekt macht. Entscheidend ist, ob der Tarif als eigenes, wartbares Regelwerk existiert.

  • Prüffrage: Lässt sich ein Tarifwerk als versioniertes Regelset pflegen oder nur pro Mitarbeitendem konfigurieren?
  • Im HR Selection Portal werden Tarifthemen als eigene Anforderungs-Sets festgehalten und sind wiederverwendbar
Dimension 03 · Deutschland

Betriebsratsfähigkeit

Sofern ein Betriebsrat besteht, greift bei der Einführung technischer Einrichtungen, die zur Überwachung von Verhalten oder Leistung geeignet sind, das Mitbestimmungsrecht nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG. Praktisch heißt das: Auswertbarkeit ist ein Verhandlungsgegenstand, nicht nur ein Feature.

  • Prüffrage: Lassen sich Auswertungen rollenbasiert sperren und Schwellenwerte für Gruppengrößen setzen?
  • Prüffrage: Gibt es einen Nachweis darüber, wer welche Auswertung wann abgerufen hat?
  • Im Selection Portal ist der Betriebsrat eine formale Rolle mit dokumentiertem Freigabestatus
Dimension 04 · DACH gesamt

Datenresidenz

Die Frage nach dem Hosting-Standort wird oft mit der Angabe EU beantwortet und ist damit nicht beantwortet. Relevant sind produktive Daten, Backups, Logs, Support-Zugriffe und die vollständige Kette der Sub-Prozessoren. Erst diese Kette entscheidet, ob ein Drittlandtransfer stattfindet.

  • Prüffrage: In welchem Rechenzentrum liegen produktive Daten, Backups und Logs jeweils?
  • Prüffrage: Wer sind die Sub-Prozessoren, und aus welchen Ländern erfolgt der Support-Zugriff?
  • Unterlagen: Auftragsverarbeitung, technische und organisatorische Maßnahmen, Sub-Prozessor-Liste
Dimension 05 · Schweiz

Swissdec und Lohnstandard-CH

Swissdec ist der Schweizer Verein hinter dem Lohnstandard-CH, dem einheitlichen Lohnmeldeverfahren ELM. Lohnsoftware wird nach diesem Standard zertifiziert und kann Lohndaten dann elektronisch an AHV-Ausgleichskassen, Suva und weitere Versicherer sowie an Steuerbehörden übermitteln. Ohne Zertifizierung fällt der Betrieb auf manuelle Meldewege zurück.

  • Prüffrage: Ist das Produkt Swissdec-zertifiziert, und in welcher ELM-Version?
  • Prüffrage: Deckt die Zertifizierung auch die Quellensteuerabrechnung ab?
  • Quelle: Swissdec, Lohnstandard-CH ELM, 2026
Dimension 06 · Österreich

ELDA und mBGM

ELDA ist der elektronische Datenaustausch mit den österreichischen Sozialversicherungsträgern. Über ihn läuft unter anderem die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung an die Österreichische Gesundheitskasse, dazu An- und Abmeldungen sowie Änderungsmeldungen. Für österreichische Standorte ist das keine Zusatzfunktion, sondern Voraussetzung für den Betrieb.

  • Prüffrage: Erzeugt das System die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung und übermittelt sie direkt über ELDA?
  • Prüffrage: Werden Meldefristen und Korrekturmeldungen im System geführt?
  • Quelle: Österreichische Gesundheitskasse und ELDA, 2026
FAQ

Häufige Fragen zum HR-Navigator

Zehn Fragen zu Zweck, Kosten, Abgrenzung und Datenverarbeitung. Jede Antwort ist ohne den übrigen Seiteninhalt verständlich.

Was ist der HR-Navigator von Find-Your-HR?

Der HR-Navigator ist die kostenlose Orientierungsebene von Find-Your-HR und keine Matching-Engine. Er zerlegt den HR-Software-Markt in sechs Funktionsblöcke, nämlich Core HR und Personalakte, Recruiting und ATS, Zeit und Workforce Management, Payroll, Talent und Performance sowie Lernen und LMS, und ergänzt sie um sechs Methodikseiten von den Grundlagen bis zu den Preismodellen. Von jedem Einstiegspunkt führt er entweder auf eine Detailseite oder direkt in das KI-Matching. Für die Nutzung sind weder Registrierung noch Formular noch Personaldaten nötig.

Was kostet der HR-Navigator?

Der HR-Navigator kostet nichts und verlangt keine Registrierung. Auch das anschließende KI-Matching ist im Schnellcheck kostenfrei und zeigt die Top 20 HR-Systeme mit ausgewählten Referenzen je System. Kostenpflichtig sind erst die vertiefenden Stufen: die Tiefenanalyse mit individuellem Anforderungskatalog und Analyse-Report für 900 Euro einmalig sowie die begleitete Auswahl ab 8.000 Euro einmalig, jeweils laut der Preisseite von Find-Your-HR (2026). Das HR Selection Portal wird auf seiner Produktseite mit 1.000 Euro einmalig für ein einzelnes HR-Projekt oder ab 200 Euro pro Monat ausgewiesen.

Worin unterscheidet sich der HR-Navigator vom KI-Matching?

Der HR-Navigator ordnet das Thema, das KI-Matching ordnet den Anbietermarkt. Der Navigator beantwortet die Frage, welches Modul und welcher Methodikschritt zuerst dran sind, und verlangt dafür nur Lesen. Das KI-Matching beantwortet die Frage, welche Systeme konkret passen: Sie geben die Unternehmens-URL ein, die Engine leitet über 60 Anforderungsmerkmale aus öffentlich zugänglichen Informationen ab und vergleicht sie mit über 180 HR-Systemen, im Durchschnitt in rund sechs Minuten (Find-Your-HR, 2026). Ergebnis des Navigators ist ein Einstiegspunkt, Ergebnis des Matchings ist eine Shortlist mit Match-Score von 0 bis 100 je System.

Wann brauche ich das HR Selection Portal statt des HR-Navigators?

Das HR Selection Portal wird nötig, sobald die Auswahl von mehreren Parteien formal mitgetragen werden muss. Es führt die Auswahl als Projekt über fünf Phasen, von Scoping und Setup über Vorauswahl, Anforderungen und Anbieter-Demos bis zu den Verträgen, und bindet bis zu 200 Stakeholder in einem mandantengetrennten Datenraum ein. Betriebsrat und Datenschutz sind dabei eigene Rollen mit dokumentiertem Freigabestatus, was die Mitbestimmung nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG nachweisbar macht, sofern ein Betriebsrat besteht. Der Navigator dagegen ist reine Orientierung ohne Projektsteuerung, Dokumentation oder Audit-Trail.

Was macht Amatus und ist die Nutzung verpflichtend?

Amatus ist der KI-Co-Pilot, der in die Werkzeuge des HR Selection Portals eingebaut ist, und kein eigenständiger Chatbot. Er priorisiert Anforderungen vor, bewertet Anbieterantworten, fasst Demos zusammen, überwacht Deadlines und prüft Verträge in einem ersten Durchgang auf Auftragsverarbeitung, technische und organisatorische Maßnahmen, Sub-Prozessoren und Exit-Klauseln. Die Aufgabenteilung heißt Strategy by Humans, Execution by Amatus: Zielsetzung, Gewichtung und Anbieterentscheidung bleiben beim Unternehmen. Amatus ist ein optionales Add-on und lässt sich projektweise oder vollständig abschalten, das Portal funktioniert auch ohne ihn.

Zahlen Anbieter dafür, im HR-Navigator oder in der Shortlist aufzutauchen?

Nein. Find-Your-HR arbeitet ohne Provisionsmodell: Anbieter zahlen weder für die Aufnahme in den Vergleich noch für eine bessere Position in der Shortlist. Die Reihenfolge ergibt sich allein aus dem Match-Score, der sich zu 38 Prozent aus der funktionalen Abdeckung, zu 27 Prozent aus der Integrationsfähigkeit, zu 20 Prozent aus Compliance und Mitbestimmung und zu 15 Prozent aus Kosten und Skalierbarkeit zusammensetzt (Find-Your-HR, 2026). Das ist der strukturelle Unterschied zu Bewertungsportalen, die Platzierungen und Leads verkaufen. Zu jeder Platzierung wird zudem begründet, welche Anforderungen erfüllt sind und wo Grenzen liegen.

Wie lange dauert es vom HR-Navigator bis zu einer Shortlist?

Der HR-Navigator selbst kostet keine Zeit über das Lesen hinaus, weil er weder Formular noch Registrierung noch Dateneingabe verlangt. Das anschließende KI-Matching führt laut Find-Your-HR im Durchschnitt in rund sechs Minuten von der Eingabe der Unternehmens-URL zur Shortlist (2026). Zum Vergleich nennt Find-Your-HR für die klassische Auswahl sechs bis zwölf Wochen bis zur ersten Shortlist und für Vergleichsportale ein bis zwei Tage. Beim HR Selection Portal ist zwischen Werkzeugbedienung und Projektlaufzeit zu unterscheiden: Die Bedienung des Portals kostet je Arbeitsschritt Stunden. Die Projektlaufzeit einer vollständigen Auswahl von Anforderungskatalog bis Vertragsentscheidung liegt bei Unternehmen dieser Größe bei vier bis sechs Monaten und wird vom Auswahlteam bestimmt, nicht vom Werkzeug.

Für welche Unternehmensgrößen und Rollen ist der HR-Navigator gedacht?

Der HR-Navigator richtet sich an Unternehmen mit etwa 50 bis 5.000 Mitarbeitenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Adressiert sind vor allem drei Rollen mit unterschiedlichen Leitfragen: die CHRO oder Personalleitung fragt, welcher Funktionsblock zuerst entschieden wird, die CFO oder Finanzleitung fragt nach den Gesamtkosten über fünf Jahre statt nach dem Listenpreis, und die IT-Leitung fragt nach Datenresidenz, Schnittstellen und Betreibbarkeit. Das HR Selection Portal nennt als Kernzielgruppe Organisationen mit 200 bis 5.000 Mitarbeitenden, führt aber auch ein Profil für People Ops in wachsenden Unternehmen mit 30 bis 250 Mitarbeitenden.

Berücksichtigt die Auswahl deutsche Lohnabrechnung, Swissdec und ELDA?

Ja, und das ist der Punkt, an dem international normierte Bewertungsportale strukturell ausfallen. In Deutschland müssen Entgeltabrechnungsprogramme für die Meldungen nach der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung eine Systemuntersuchung durchlaufen, die die ITSG im Auftrag des GKV-Spitzenverbands durchführt und mit dem GKV-Zertifikat abschließt. In der Schweiz braucht die elektronische Lohnmeldung an AHV, Suva und Steuerbehörden eine Swissdec-Zertifizierung nach dem Lohnstandard-CH, kurz ELM. In Österreich läuft die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung an die Österreichische Gesundheitskasse über ELDA, den elektronischen Datenaustausch der Sozialversicherungsträger. Hinzu kommen Tarifbindung, Betriebsratsfähigkeit und Datenresidenz als eigenständige Prüfdimensionen.

Welche Daten muss ich preisgeben, um den HR-Navigator und das Matching zu nutzen?

Für den HR-Navigator selbst gar keine, er ist eine Übersichtsseite ohne Formular und ohne Registrierung. Das KI-Matching benötigt ausschließlich die Adresse Ihrer Unternehmenswebseite und wertet dann nur öffentlich zugängliche Informationen aus, etwa Branche, Unternehmensgröße, Standorte, Stellenanzeigen und Impressum. Personenbezogene Beschäftigtendaten werden dabei nicht verarbeitet. Im HR Selection Portal arbeiten Teams mit anonymisierten Beispieldaten, echte Beschäftigtendaten sind nicht erforderlich, und alle erfassten Anforderungen, Bewertungen und Vertragsklauseln bleiben im mandantengetrennten Datenraum.

Stand der Angaben: 23. August 2026. Alle Produkt-, Preis- und Verfahrensangaben stammen von den Seiten Wie es funktioniert, HR Selection Portal, Amatus und Preise und Modelle von Find-Your-HR.

Wählen Sie Ihren Einstiegspunkt

Der Navigator verlangt genau eine Entscheidung: Funktionsblock oder Methodikschritt. Beides ist kostenlos, ohne Registrierung und ohne Dateneingabe erreichbar. Wenn Sie stattdessen sofort Anbieter sehen wollen, führt das KI-Matching in rund sechs Minuten von der Unternehmens-URL zur Shortlist.