Personio vs. Factorial: HR-Software-Vergleich 2026 für KMU
Personio (gegründet 2015, München) und Factorial (gegründet 2016, Barcelona) sind zwei der meistdiskutierten HR-Plattformen im europäischen KMU-Markt. Factorial bietet transparentes modulares Pricing ab 8 Euro pro Mitarbeiter und Monat, Personio setzt auf individuelle Angebote. Dieser Vergleich basiert auf verifizierten Produktdaten für Unternehmen mit 20 bis 500 Mitarbeitern in Deutschland. Hinweis: Die DATEV-Integration gilt primär für Deutschland. Für Österreich und die Schweiz gelten andere Lohnökosysteme.
Warum dieser Vergleich entscheidend ist
Personio und Factorial werden im DACH-Markt häufig als direkte Alternativen diskutiert. Beide bedienen aber unterschiedliche Käufertypen. Wer Factorial ersetzen oder ergänzen möchte, findet Optionen unter Factorial Alternativen.
DACH-Verankerung und Partnernetz
Personio (2015, München) hat eine ausgeprägte DACH-DNA: DATEV-Schnittstellen, deutschsprachiger Support und laut Preisseite über 200 Integrationen (personio.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026). Das Trust Center nennt ISO/IEC 27001:2022 (trust.personio.com, abgerufen am 13. Oktober 2026). Geeignet für Unternehmen, die eine starke lokale Verankerung und ein breites Partnernetz priorisieren.
Transparentes Pricing und nativer Funktionsumfang
Factorial (2016, Barcelona) bietet einen Einstiegspreis ab 8 Euro pro Nutzer und Monat (factorialhr.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026), laut Trust Center ISO/IEC 27001:2022 und SOC 2 Type 2 (trust.factorial.co, abgerufen am 13. Oktober 2026) sowie Schichtplanung und Spesen. Geeignet für preissensible Unternehmen mit internationalem Anspruch oder Schichtbetrieb. Schwäche: Das DACH-Partnernetzwerk ist kleiner, deutschsprachiger Support noch im Aufbau.
Lohnabrechnung: Bei Factorial bleibt die Berechnung in Deutschland beim DATEV-Steuerberater oder Lohnbüro (Vorbereitung und Export). Personio bietet mit Personio Payroll eine eigene, separat zubuchbare Abrechnung an, deren Umfang in der Demo zu prüfen ist (Herstellerseiten, abgerufen am 12. Oktober 2026). Laut Bitkom 2024 nutzen rund 60 Prozent der Unternehmen unter 500 Mitarbeitern externe Unterstützung für die Lohnabrechnung. Wer über Personio und Factorial hinaus vergleichen möchte, sollte auch HiBob (europäischer Mid-Market), Kenjo (deutsches HR-Startup) und rexx systems (DACH-native Suite) in die Longlist aufnehmen.
Personio vs. Factorial: Funktionen im Direktvergleich
Alle wesentlichen Unterschiede auf einen Blick, basierend auf verifizierten Produktdaten (Stand 2025/26).
| Kriterium | Personio | Factorial |
|---|---|---|
| Gründung / Sitz | 2015, München | 2016, Barcelona |
| Zielgröße | 20 bis 500 Mitarbeiter | 5 bis 500 Mitarbeiter |
| Einstiegspreis | Auf Anfrage (Custom) | ab 8 €/MA/Monat modular, Netto/Brutto nicht angegeben, factorialhr.de/preise, abgerufen am 12. Oktober 2026 |
| Kostenlose Testphase | nicht angegeben (Demo buchbar) | ✓ Testversion, Dauer nicht angegeben |
| Schichtplanung | ✗ nicht enthalten Drittanbieter erforderlich | ✓ nativ enthalten |
| Spesenverwaltung | ✗ nicht nativ Circula, Moss, Rydoo | ✓ nativ + App-Belegerfassung |
| Corporate Cards | ✗ Nein | ✓ Ja (Visa) |
| GPS-Zeiterfassung | ✗ nicht nativ | ✓ Geolocation-App |
| DATEV-Integration | ✓ bidirektional | ✓ DATEV LODAS bidirektional |
| ISO 27001 | ✓ ISO 27001:2022 laut Trust Center | ✓ ISO 27001:2022 |
| SOC 2 | Keine publizierten Angaben | ✓ SOC 2 Type II |
| Whistleblowing (HinSchG) | Kostenpflichtiges Add-on | ✓ nativ enthalten |
| Recruiting ATS | Kostenpflichtiges Modul | ✓ im Paket enthalten |
| Integrationsnetzwerk | über 200 Integrationen | Modular, API, wachsend |
| Empfohlen für | DACH-fokussiert | Preis + Schichtbetrieb |
Personio und Factorial im Detail
Beide Anbieter bedienen den europäischen KMU-Markt, unterscheiden sich aber erheblich in Preismodell, nativem Funktionsumfang und DACH-Verankerung.
Personio (Cloud-HR-Plattform, gegründet 2015 in München, über 12.000 Kunden in 70 Ländern, Stand 2024) positioniert sich als HR-Betriebssystem für KMU. Das Produktkonzept basiert auf einem modularen Aufbau: Personalverwaltung, Zeiterfassung und Abwesenheitsmanagement bilden die Basis. Recruiting, Performance-Management und vorbereitende Lohnabrechnung werden als separate Module lizenziert.
- ✓ISO 27001:2022 zertifiziert
- ✓über 200 Integrationen laut Preisseite
- ✓Stärkstes DACH-Partnernetzwerk im KMU-HR-Segment
- ✓Deutschsprachiger Support mit langer DACH-Erfahrung
- ✓BetrVG-konforme Konfiguration, § 87 BetrVG Reporting
- ✗Pricing vollständig intransparent, kein Listenpreis
- ✗Schichtplanung und Spesenverwaltung nicht nativ
- ✗Keine Corporate Cards
- ✗Einmalige Einrichtungsgebühr, 12 Monate Mindestlaufzeit im Jahresabo
Factorial (Cloud-HR-Software, gegründet 2016 in Barcelona, mehr als 17.000 Kunden laut Herstellerangabe, factorialhr.de, abgerufen am 12. Oktober 2026) ist seit 2020 aktiv im DACH-Markt tätig. Das Pricing ist modular und transparent: Unternehmen wählen benötigte Funktionsblöcke und zahlen pro Mitarbeiter und Monat, mit Einstiegspreisen ab 8 Euro PEPM (Stand 2025).
- ✓Transparentes modulares Pricing ab 8 Euro PEPM
- ✓Native Schichtplanung, Spesenverwaltung, Corporate Cards
- ✓ISO 27001:2022 und SOC 2 Type II zertifiziert
- ✓GPS-Zeiterfassung für Außendienst
- ✓Whistleblowing nativ enthalten (HinSchG-konform)
- ✗Kleineres DACH-Partnernetzwerk als Personio
- ✗Preise über das Einstiegsangebot hinaus nur auf Anfrage
- ✗SAP-Integrationen für komplexe ERP-Umgebungen weniger ausgereift
Funktionsvergleich im Detail
Personalverwaltung, Zeiterfassung und Lohnvorbereitung sind bei beiden Systemen vergleichbar stark. Die Unterschiede liegen in Schichtplanung, Spesen und nativem Funktionsumfang.
Personalverwaltung
Beide Systeme decken digitale Personalakte, Onboarding-Workflows, Dokumentenmanagement und Organigramme umfassend ab. Factorial enthält nativ ein E-Signatur-Modul für Arbeitsverträge. Personio bietet E-Signatur über Drittanbieter-Integration.
Zeiterfassung
Personio bietet regelbasierte Zeiterfassung mit Überstundenkonto und Betriebsrats-Reporting nach § 87 BetrVG. Factorial ergänzt um GPS-Geolocation-Zeiterfassung (Check-in per App mit revisionssicherer Standortspeicherung) für Außendienst und Schichtbetriebe.
Schichtplanung
Factorial bietet native Schichtplanung inkl. Dienstplantauschbörse für Mitarbeiter, Schicht-Notifications per App und Überstunden-Tracking. Personio enthält keine Schichtplanung. Externe Anbieter wie Shiftbase oder Planday müssen integriert werden.
Spesen und Corporate Cards
Factorial hat nativ integrierte Spesenverwaltung mit Belegerfassung per App und Corporate Cards (Visa-Karten). Personio verweist auf zertifizierte Integrationspartner wie Circula oder Moss. Für Unternehmen mit Außendienst und häufigen Reisekosten ist Factorial klar im Vorteil.
Recruiting (ATS)
Factorial bietet ein integriertes Applicant Tracking System mit Jobboard-Anbindung (Indeed, LinkedIn) und Careers-Page-Builder. Personio bietet Recruiting als separates kostenpflichtiges Modul mit ähnlichem Funktionsumfang. Beide Systeme decken den gesamten Bewerberzyklus ab.
Vorbereitende Lohnabrechnung
Beide Systeme bereiten Lohndaten für DATEV vor und exportieren im DATEV-Format. Factorial führt die Gehaltsabrechnung in Deutschland nicht selbst durch (factorialhr.de/gehaltsabrechnung, abgerufen am 12. Oktober 2026). Personio bietet mit Personio Payroll eine eigene, ITSG-zertifizierte Abrechnung für Deutschland an (Herstellerangabe, personio.de/funktionen/personio-payroll/, abgerufen am 12. Oktober 2026); sie ist separat zubuchbar.
Anbindungen an DATEV, ERP und Kommunikation
Die Integration in bestehende IT-Landschaften entscheidet oft über den Rollout-Erfolg. Personio hat das größere Ökosystem, Factorial punktet mit nativen Konnektoren und offener API.
Kommunikation
Personio bietet native Microsoft-Teams- und Slack-Integrationen sowie Zapier-Anbindungen. Factorial integriert via API und Zapier mit wachsender Zahl nativer Konnektoren.
DATEV
Beide Systeme unterstützen bidirektionale DATEV-Integration. Factorial nutzt explizit DATEV LODAS. Personio bietet generische DATEV-Exporte und spezifische LODAS-Anbindungen. Für Steuerberater mit DATEV LODAS sind beide Systeme direkt anschließbar.
ERP-Systeme
Personio nennt über 200 Integrationen (personio.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026). Factorial integriert via API mit Sage und Payflow. Für komplexe SAP-Umgebungen ist Personio aktuell besser aufgestellt.
Spesen und Außendienst
Factorial bietet native GPS-Zeiterfassung per App sowie Corporate Cards und Belegerfassung. Personio arbeitet mit Circula, Moss und Rydoo als zertifizierte Integrationspartner für Spesenverwaltung und mit Shiftbase für Schichtplanung.
DSGVO, ISO 27001 und BetrVG im Vergleich
Beide Anbieter sind DSGVO-konform und ISO 27001:2022 zertifiziert. Die relevanten Unterschiede liegen in SOC 2, Whistleblowing-Pflichten und Betriebsratsrechten.
DSGVO Art. 28 AV-Vertrag
Beide Anbieter stellen DSGVO-konforme Auftragsverarbeitungsverträge bereit und nennen ihren Hosting-Standort nicht eindeutig (Personio: Trust Center ohne Standort, abgerufen am 12. Oktober 2026; Factorial: Datenschutzerklärung nennt Infrastrukturanbieter, kein Rechenzentrum, abgerufen am 8. Oktober 2026). Für Factorial als spanisches Unternehmen: Support-Teams in Barcelona können potenziell auf Mitarbeiterdaten zugreifen. Für besonders schutzbedürftige Daten sollte der AV-Vertrag auf Zugriffsrechte geprüft werden.
Informationssicherheit
Laut Trust Center nennt Personio ISO/IEC 27001:2022 (trust.personio.com, abgerufen am 13. Oktober 2026). Factorial ist ISO 27001:2022 und SOC 2 Type II zertifiziert. Für öffentliche Ausschreibungen und Konzernlieferantenlisten bietet der zusätzliche SOC 2 Type II von Factorial einen relevanten Vorteil. Den Hosting-Standort klären Sie bei beiden im Auftragsverarbeitungsvertrag.
Betriebsrat und § 87 BetrVG
Beide Systeme unterstützen mitbestimmungsrelevante Konfigurationen. Wichtig: Die Einführung eines HR-Systems ohne Betriebsvereinbarung gibt dem Betriebsrat das Recht, die Implementierung zu blockieren. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat ein Initiativrecht und ein Vetorecht. Eine Betriebsvereinbarung vor dem Rollout ist rechtlich geboten, keine Empfehlung.
Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
Beide Systeme ermöglichen ArbZG-konforme Arbeitszeiterfassung inkl. Pausen und Ruhezeiten. Seit dem BAG-Urteil vom 13. September 2022 (Az. 1 ABR 22/21) besteht für Arbeitgeber eine Aufzeichnungspflicht der täglichen Arbeitszeit. Beide Systeme erfüllen diese Anforderung technisch.
Whistleblowing (HinSchG)
Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) verpflichtet Unternehmen mit in der Regel 50 oder mehr Beschäftigten zur Einrichtung eines internen Meldekanals. Für Unternehmen ab 250 Mitarbeitern gilt die Pflicht seit dem 2. Juli 2023, für Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern seit dem 17. Dezember 2023. Factorial enthält das Whistleblowing-Modul nativ. Personio bietet es als kostenpflichtiges Add-on.
Minijob und Midijob
Beide Systeme erfassen relevante Lohnarten für Minijob und Midijob. Die Beitragsberechnung und Meldung an die Minijob-Zentrale erfolgt über den DATEV-Steuerberater, nicht über die HR-Software selbst. Beide Systeme exportieren die relevanten Daten im DATEV-Format für die Weiterverarbeitung.
Gesamtkosten realistisch kalkulieren
Software-Lizenz ist nur ein Teil der Gesamtrechnung. DATEV-Kosten, Implementierungsaufwand und Lohnbürogebühren müssen für einen echten TCO-Vergleich eingerechnet werden.
| Kostenpunkt | Personio (50 MA) | Factorial (50 MA) | Personio (200 MA) | Factorial (200 MA) |
|---|---|---|---|---|
| HR-Software-Lizenz | Auf Anfrage (keine Listenpreise) | ca. 400 Euro/Monat (ab 8 Euro PEPM, Kernpaket) | Auf Anfrage | ca. 1.600 Euro/Monat (ab 8 Euro PEPM, Kernpaket) |
| DATEV-Steuerberater / Lohnbüro | ca. 750 Euro/Monat (15 Euro PEPM, Richtwert) | ca. 750 Euro/Monat (15 Euro PEPM, Richtwert) | ca. 2.000 Euro/Monat (10 Euro PEPM, Skaleneffekt) | ca. 2.000 Euro/Monat (10 Euro PEPM, Skaleneffekt) |
| Implementierung (einmalig) | intern 20 bis 40 Stunden + optional Partner | intern 20 bis 40 Stunden (Self-Service-Onboarding) | intern 60 bis 120 Stunden + Partnerkosten | intern 40 bis 80 Stunden |
| Preistransparenz | Nur auf Anfrage | Listenpreis online | Nur auf Anfrage | Listenpreis online |
| TCO Jahressumme (Schätzung) | Auf Anfrage | ca. 13.800 Euro/Jahr | Auf Anfrage | ca. 43.200 Euro/Jahr |
Alle Angaben sind Richtwerte auf Basis der veröffentlichten Herstellerpreise (Stand: Oktober 2026), die Lohnbürokosten sind eigene Annahmen. Personio veröffentlicht keine Listenpreise, daher steht dort „Auf Anfrage“. Marktschätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht. TCO-Werte ohne Schulungskosten und ohne Add-ons für Spesenverwaltung oder Schichtplanung.
In 6 Schritten zur richtigen HR-Software
Die Wahl zwischen Personio und Factorial hängt von Funktionsbedarf, Preismodell, Betriebsrat und Integrationsstrategie ab. Diese 6 Schritte strukturieren den Entscheidungsprozess.
Funktionsbedarf prüfen
Werden Schichtplanung und Spesenverwaltung benötigt? Factorial deckt beides nativ ab. Personio erfordert zusätzliche Drittanbieter-Lizenzen, die die Gesamtkosten und Integrationskomplexität erhöhen.
TCO transparent kalkulieren
Holen Sie ein Personio-Angebot ein und vergleichen Sie es mit Factorials Modulpreisen. Rechnen Sie die DATEV-Kosten für beide Szenarien ein. Die Gesamtrechnung inkl. Implementierung und Lohnbüro entscheidet, nicht der Listenpreis allein. Zur Vorbereitung des Angebots hilft die Übersicht Personio Kosten und Preise.
DATEV-Integration bewerten
Wenn Ihr Steuerberater DATEV LODAS nutzt, können beide Systeme integriert werden. Für komplexe SAP-Anbindungen bietet Personio mehr etablierte Konnektoren. Klären Sie die Anforderungen mit Ihrem Steuerberater vor der Entscheidung.
Testversion und Demo nutzen
Factorial nennt eine kostenlose Testversion, bei Personio steht eine Demo zur Verfügung (Herstellerseiten, abgerufen am 12. Oktober 2026). Testen Sie den vollständigen Onboarding-Flow, den Lohnexport und die Zeiterfassungs-App mit 3 bis 5 echten Endnutzern, nicht nur als Admin-Demo.
Betriebsrat rechtzeitig einbinden
Bei Unternehmen mit Betriebsrat muss die Einführung eines HR-Systems über eine Betriebsvereinbarung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG geregelt werden. Der Betriebsrat hat ein Initiativrecht und ein Vetorecht. Ohne Betriebsvereinbarung kann der Rollout vollständig blockiert werden.
Skalierbarkeit prüfen
Wenn das Unternehmen in den nächsten 3 Jahren auf über 200 Mitarbeiter wächst, prüfen Sie Reporting-, Rollen- und Genehmigungsworkflows beider Systeme. Größere Unternehmen profitieren stärker von Personios Partnerökosystem und strukturierten Implementierungen.
FAQ: Personio vs. Factorial
Was kostet Personio pro Mitarbeiter und Monat?
Personio veröffentlicht keine Listenpreise. Das Pricing ist vollständig individuell und hängt von der Mitarbeiterzahl, den gebuchten Modulen und dem Vertragszeitraum ab. Das Jahresabo hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr, deren Höhe von der Unternehmensgröße abhängt (personio.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026). Ein individuelles Angebot gibt es nach einer Webdemo. Für die TCO-Planung sollten Sie das Angebot für Ihren Modulumfang und die Konditionen bei Vertragsverlängerung schriftlich einholen.
Was kostet Factorial pro Mitarbeiter und Monat?
Factorial nennt auf der Preisseite einen Einstiegspreis ab 8 Euro je Nutzer und Monat (factorialhr.de/preise, abgerufen am 12. Oktober 2026). Netto/Brutto nicht angegeben, Preise für weitere Module stehen nur im Angebot. Für 50 Beschäftigte ergäbe der Einstiegspreis rechnerisch 400 Euro pro Monat (Rechenbeispiel von Find-Your-HR, ohne Zusatzmodule). Eine kostenlose Testversion nennt Factorial auf der Preisseite, die Dauer ist dort nicht angegeben.
Ist Factorial DSGVO-konform und für den deutschen Markt geeignet?
Ob Factorial Ihre DSGVO-Anforderungen erfüllt, klären Sie über den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, denn der Hosting-Standort ist öffentlich nicht eindeutig benannt. Die Datenschutzerklärung nennt AWS, Microsoft Azure und Google Cloud als Infrastrukturanbieter, ein Rechenzentrum für Kundendaten ist nicht benannt (factorialhr.de/datenschutz, abgerufen am 8. Oktober 2026). Als spanisches Unternehmen sollte der AV-Vertrag auf Zugriffsrechte der Barcelona-Support-Teams hin geprüft werden.
Können Personio oder Factorial die Lohnabrechnung vollständig übernehmen?
Das unterscheidet sich je Anbieter. Personio bietet mit Personio Payroll eine eigene Lohn- und Gehaltsabrechnung für Deutschland, die laut Hersteller innerhalb von Personio durchgeführt wird und ITSG-zertifiziert ist (personio.de/funktionen/personio-payroll/, abgerufen am 12. Oktober 2026); sie ist separat zubuchbar und ihr Umfang in der Demo zu prüfen. Factorial bereitet die Lohnabrechnung in Deutschland vor und tauscht Daten mit DATEV und der Steuerberatung aus, die Berechnung erfolgt dort (factorialhr.de/gehaltsabrechnung, abgerufen am 12. Oktober 2026).
Was ist der größte Unterschied zwischen Personio und Factorial?
Der größte Unterschied liegt im Preismodell. Factorial nennt auf der Preisseite einen Einstieg ab 8 Euro pro Nutzer und Monat und führt Schichtplanung, Geolokalisierung in der Zeiterfassung und Spesen auf (factorialhr.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026). Personio veröffentlicht keine Listenpreise und nennt über 200 Integrationen (personio.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026). Welche Funktionen in Ihrem Paket enthalten sind, klären Sie in der Demo.
Bietet Factorial Schichtplanung für Einzelhandel und Gastronomie?
Ja, Factorial nennt Schichtplanung. Die Preisseite führt rotierende Schichtvorlagen, Abdeckung und Konfliktwarnungen auf (factorialhr.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026). Für Personio nennt die Preisseite keine Schichtplanung; für komplexe Schichtmodelle bindet Personio laut Profil auf Find-Your-HR Partner wie ATOSS, Shiftbase oder Planday an. Testen Sie Ihre Schichtmodelle in Einzelhandel, Gastronomie oder Pflege in einer Demo mit eigenen Szenarien.
Welches System ist besser für Außendienst-Teams geeignet?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Factorial führt in der Zeiterfassung eine Geolokalisierung auf, von GPS spricht die Preisseite nicht (factorialhr.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026). Personio nennt Zeiterfassung als Kernfunktion und eine mobile App, ob die Geolokalisierung im jeweiligen Paket enthalten ist, geht aus der Preisseite nicht eindeutig hervor (personio.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026). Prüfen Sie die Standorterfassung für Ihre Außendienst-Teams in der Demo.
Wie lang dauert die Implementierung von Personio oder Factorial?
Personio nennt als typische Einführungsdauer 4 bis 6 Wochen (Personio HR-Lexikon, abgerufen am 12. Oktober 2026), Factorial nennt auf der Startseite keine Einführungsdauer (factorialhr.de, abgerufen am 12. Oktober 2026). Die tatsächliche Dauer hängt stark von internen Kapazitäten und Datenqualität ab.
Wo finde ich belastbare Erfahrungen mit Personio und Factorial?
Am aussagekräftigsten sind Gespräche mit zwei bis drei Referenzkunden in Ihrer Größe und Branche, die Sie beim Hersteller anfragen können. Fragen Sie gezielt nach Supportqualität, Preisentwicklung bei Vertragsverlängerung und Tiefe der Schnittstellen zu Lohnabrechnung und ERP. Testen Sie beide Systeme zudem in einer Demo mit Ihren eigenen Szenarien. Sternebewertungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht.
Kann ich von Personio zu Factorial wechseln?
Ja, ein Wechsel ist möglich, braucht aber Planung. Exportieren Sie Stammdaten, Dokumente und Gehaltsabrechnungen aus Personio vor dem Vertragsende und sichern Sie diese lokal. Das Jahresabo von Personio hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten (personio.de/preise, abgerufen am 13. Oktober 2026), ein Wechsel zum Vertragsjahresende ist deshalb sinnvoll. Einen CSV Import oder ein Migrationsangebot nennt die Preisseite von Factorial nicht, fragen Sie beides schriftlich an.
Personio und Factorial prüfen und vergleichen
Factorial nennt eine kostenlose Testversion, bei Personio steht eine Demo zur Verfügung (Herstellerseiten, abgerufen am 12. Oktober 2026). Vergleichen Sie Preis, Funktionsumfang und DATEV-Integration anhand Ihrer eigenen Anforderungen. Im HR-Software-Vergleich 2026 auf find-your-hr.de finden Sie alle relevanten Anbieter, darunter auch Alternativen wie HiBob, Kenjo und rexx systems.