Payroll-Software
für DACH und international
Lohn- und Gehaltsabrechnung, Compensation, Benefits und DATEV-Integration. Was moderne Payroll-Software leistet, welche Spezialfälle Sie beachten müssen und wie sich der Markt strukturiert.
Was Payroll-Software heute können muss
Payroll-Software automatisiert die digitale Lohnabrechnung. Sie verarbeitet Stammdaten, Entgeltarten, Zuschläge, SV- und Steuermeldungen, Zahlläufe und Bescheinigungen. Compliance ist hier nicht Zusatz, sondern Kerngeschäft.
Im DACH-Raum führt kein Weg an einer sauberen DATEV-Anbindung vorbei. International kommen Country-Engines, FX-Logik und konsolidiertes Reporting dazu. Beides wird heute meist in einer Cloud-Plattform kombiniert.
Typische Anwendungsfälle
- Monatslauf mit Vier-Augen-Freigabe
- DATEV-Integration und FiBu-Übergabe
- Tarifverträge, Zulagen, Schichtmodelle
- Boni, variable Vergütung, Total Rewards
- Internationale Payroll-Konsolidierung
Sechs Bausteine moderner Payroll
Eine Komplettlösung kombiniert diese sechs Module. Achten Sie auf saubere Trennung zwischen Engine, Konfiguration und Reporting.
Engine und Berechnungslogik
Lohnsteuer, SV-Beiträge, Pauschalierung, Pfändung, Sachbezüge und länderspezifische Sonderfälle. Die fachliche Tiefe entscheidet alles.
DATEV-Integration
Stammdaten- und Buchungsübergabe, Rückmeldungen, Kontenpläne, Kostenstellen. Stabile Schnittstelle statt CSV-Hopping.
Tarif und Zuschläge
Tarifverträge wie TVöD, IG Metall, Banken-Tarifvertrag. Regelbasierte Verarbeitung von Schicht-, Nacht- und Sonn-/Feiertagszuschlägen.
Compensation und Boni
Gehaltsbänder, Total Rewards, variable Vergütung, Bonus-Pools mit Cap/Floor, Clawback und Simulationen für Gehaltsrunden.
Globale Payroll
Country-Engines mit lokaler Compliance, harmonisierte Entgeltarten, konsolidiertes Multi-Currency-Reporting für globale CFO-Sicht.
Audit und Compliance
Vollständige Protokolle, Vier-Augen-Prinzip, Rollenrechte, GoBD-konforme Archivierung und nachvollziehbare Korrekturen.
Häufige Fragen zu Payroll-Software
Inhouse-Payroll oder externer Dienstleister?
Bis ca. 100 Mitarbeitende lohnt sich oft die Auslagerung an einen Steuerberater. Ab 200 bis 500 wird Inhouse-Payroll mit Cloud-Software meist günstiger und schneller. Hybridmodelle (Software inhouse, Beratung extern) sind beliebt.
Was kostet Payroll-Software pro Mitarbeitenden?
Im DACH-Mittelstand liegt der Marktpreis bei 4 bis 12 Euro pro Mitarbeitenden und Monat (PEPM). Hinzu kommt einmaliger Setup-Aufwand für Mapping, Tarif-Konfiguration und Schnittstelle. Internationale Payroll liegt deutlich höher.
Welche Anbieter sind im DACH-Raum stark?
Personio, HRworks, sevdesk, rexx systems, eGECKO Personal, Sage HR Suite, Veda und SD Worx. Die Tiefe variiert. Wer Tarifbindung, Mitbestimmung oder spezielle Branchenregeln (Bau, Pflege) hat, sollte genau auf die fachliche Tiefe achten.
Wie ist die DATEV-Anbindung typischerweise gelöst?
Drei Stufen: einfacher CSV-Export, ELSTER-Schnittstelle für Meldungen, oder vollintegrierte DATEV-API mit Stammdaten- und Buchungsübergabe in beide Richtungen. Die API ist Standard für Mittelstand und größer.
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