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Trust & Transparenz · Pflichtseite nach § 5b Abs. 2 UWG

Methodik: Wie wir bewerten, gewichten und vergleichen

Unser kostenloses KI-Matching leitet aus Ihrer Unternehmenswebsite ein Anforderungsprofil ab, gleicht es mit über 180 HR-Systemen ab und liefert in rund sechs Minuten eine begründete Shortlist. Diese Seite legt offen, nach welchen Kriterien diese Shortlist entsteht und wie die Kriterien zueinander gewichtet sind, unabhängig davon, dass wir dazu ohnehin gesetzlich verpflichtet sind.

Pflichtseite nach § 5b UWG Sechs Matching-Kriterien Keine bezahlte Platzierung Halbjährlich überprüft

Stand: 25. August 2026

Rechtsgrundlage

Warum wir das offenlegen müssen und wollen

Paragraf 5b Absatz 2 UWG verpflichtet Betreiber von Vergleichs- und Suchfunktionen, die Hauptparameter des Rankings und ihre relative Gewichtung offenzulegen, sobald Nutzern eine Rangfolge oder Shortlist von Angeboten präsentiert wird.

Warum das für uns gilt

Unser KI-Matching erzeugt aus Ihrem Anforderungsprofil genau eine solche Rangfolge in Form einer Shortlist. Damit greift die Offenlegungspflicht unmittelbar für find-your-hr.de, nicht nur für klassische Preisvergleichsportale.

Warum wir es auch ohne Pflicht täten

Eine Shortlist, deren Zustandekommen man nicht nachvollziehen kann, ist für eine mehrjährige HR-Systementscheidung wenig wert. Nachvollziehbarkeit ist deshalb Teil des Produkts, nicht nur ein Compliance-Baustein.

Die Kriterien

Woran das Matching Ihre Auswahl misst

Sechs Kriterien tragen die Vorauswahl aus mehr als 180 hinterlegten HR-Systemen. Die ersten fünf wirken als Ausschlusskriterien, das sechste als Zusatzsignal unter den verbleibenden Kandidaten.

01

Branche und Unternehmensgröße

Ein System für den Konzern passt selten in den Mittelstand. Branche und Mitarbeiterzahl schließen einen Teil des Marktes von vornherein aus.

02

Betriebsmodell

Cloud oder On-Premise, Rechenzentrumsstandort und Datenresidenz sind bei vielen Anforderungsprofilen eine harte Grenze, keine reine Präferenz.

03

Wichtige Schnittstellen

Zu Payroll, Zeitwirtschaft, ERP und Verzeichnisdiensten. Fehlt eine zentrale Schnittstelle, wird aus einem guten System ein teures Integrationsprojekt.

04

Budgetrahmen

Lizenzen, Einführung und Betrieb müssen zum genannten Rahmen passen. Systeme, die ihn deutlich sprengen, gehören nicht auf die Shortlist.

05

Fachliche Muss-Anforderungen

Zwingende Anforderungen wie DACH-Payroll-Fähigkeit, Betriebsratsbeteiligung oder bestimmte Zertifizierungen. Das schärfste Sieb der Vorauswahl.

06

Erfahrung aus Auswahlprojekten

Unter den verbleibenden, grundsätzlich passenden Systemen zählt zusätzlich, was sich in vergleichbaren Konstellationen in der Praxis bewährt hat.

Der Ablauf

Von der Website zur Shortlist

Vier Schritte, in der Regel innerhalb weniger Minuten durchlaufen.

SCHRITT 1

Anforderungsprofil ableiten

Aus Ihrer Unternehmenswebsite und ergänzenden Angaben wird ein strukturiertes Anforderungsprofil abgeleitet: Branche, Größe, vorhandene Systeme, erste Hinweise auf Muss-Anforderungen.

SCHRITT 2

Ausschlusskriterien anwenden

Die ersten fünf Kriterien scheiden Systeme aus, die grundsätzlich nicht passen, unabhängig davon, wie gut sie sonst bewertet sind.

SCHRITT 3

Erfahrungswerte einbeziehen

Unter den verbleibenden Kandidaten fließt zusätzlich ein, was sich in vergleichbaren Auswahlprojekten in der Praxis bewährt hat.

SCHRITT 4

Shortlist mit Begründung

Am Ende steht eine kurze, nach Passung sortierte Shortlist, mit einer nachvollziehbaren Begründung je System statt einer bloßen Liste von Namen.

Grenzen der Methodik

Was das Matching nicht leistet

Zur Transparenz gehört auch, die Grenzen des Verfahrens offen zu benennen.

Kein Ersatz für eine vollständige Ausschreibung

Bei sehr großen oder sehr komplexen Beschaffungsvorhaben, etwa mit Tarifbindung, Mitbestimmung oder internationalen Rollouts, ersetzt das Matching keine formale Ausschreibung (RFP) und keine juristische Vertragsprüfung. Für solche Fälle bieten wir individuelle Beratung über das HR Selection Portal an.

Deckt nicht den gesamten Markt ab

Über 180 HR-Systeme sind hinterlegt, das ist ein großer, aber kein vollständiger Ausschnitt des DACH-Marktes. Ein System, das nicht im Matching auftaucht, ist damit nicht automatisch ungeeignet.

FAQ

Häufige Fragen zur Methodik

Was ist die Rechtsgrundlage dieser Seite?

Paragraf 5b Absatz 2 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verpflichtet Betreiber von Vergleichs- und Suchfunktionen dazu, die Hauptparameter, die die Rangfolge der angezeigten Angebote bestimmen, und deren relative Gewichtung offenzulegen. Das kostenlose KI-Matching auf find-your-hr.de erzeugt eine solche Rangfolge in Form einer Shortlist, deshalb legen wir auf dieser Seite offen, wonach bewertet wird.

Nach welchen Kriterien sortiert das Matching?

Sechs Kriterien tragen die Vorauswahl: Branche und Unternehmensgröße, Betriebsmodell (Cloud oder On-Premise sowie Rechenzentrumsstandort), vorhandene Schnittstellen zu Payroll, Zeitwirtschaft und ERP, der Budgetrahmen, zwingende fachliche Muss-Anforderungen sowie Erfahrungswerte aus realen Auswahlprojekten.

Wie ist die Reihenfolge der sechs Kriterien zu verstehen?

Die ersten fünf Kriterien wirken zunächst als Ausschlusskriterien: Ein System, das nicht zur Unternehmensgröße, zum Betriebsmodell, zu den Pflichtschnittstellen, zum Budget oder zu den Muss-Anforderungen passt, scheidet aus der Shortlist aus. Erst unter den verbleibenden, grundsätzlich passenden Systemen wird zusätzlich die Erfahrung aus realen Projekten einbezogen. Es handelt sich damit nicht um sechs gleich gewichtete Punkte, sondern um ein gestuftes Sieb.

Können Anbieter für eine bessere Platzierung im Matching bezahlen?

Nein. Der Matching-Algorithmus hat keinen Zugriff auf Informationen darüber, welcher Anbieter welches Vertragsmodell mit find-your-hr.de hat. Details zur Finanzierung und zur strukturellen Trennung von Algorithmus und Geschäftsmodell finden sich auf der Seite Anbieterneutralität.

Wie oft wird die Methodik aktualisiert?

Diese Seite wird nach eigener Festlegung halbjährlich überprüft und bei inhaltlichen Änderungen am Matching-Verfahren zusätzlich anlassbezogen aktualisiert.

Was leistet die Methodik nicht?

Das KI-Matching ersetzt keine vollständige Ausschreibung (RFP) für sehr große oder sehr komplexe Beschaffungsvorhaben und keine juristische Vertragsprüfung. Es liefert eine begründete Vorauswahl in wenigen Minuten, keine abschließende Kaufentscheidung.

Jetzt die eigene Shortlist sehen

Das kostenlose KI-Matching wendet genau die hier beschriebenen sechs Kriterien auf Ihr Unternehmen an und liefert in rund sechs Minuten eine begründete Shortlist aus über 180 HR-Systemen. Kostenlos, unverbindlich und ohne Provisionsmodell.

Stand dieser Seite: 25. August 2026. Rechtsgrundlage: § 5b Abs. 2 UWG. Verwandte Seite: Anbieterneutralität.