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Anbieterprofil · Erfahrungen, Test & Kosten 2026

Infoniqa Erfahrungen, Kosten und Einordnung für den DACH-Mittelstand

Infoniqa (Infoniqa Holding GmbH) ist eine modulare HR-, Payroll- und Finance-Software mit Hauptsitz in Wels, Österreich, 1988 gegründet und seit 1999 unter dem Namen Infoniqa am Markt. Anders als viele Wettbewerber mit deutschem Schwerpunkt ist Infoniqa historisch stark in Österreich und der Schweiz verankert, mit heute rund 40.000 zahlenden Kundenunternehmen und mehr als 6 Millionen Nutzern an 26 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Stand 2026). Diese Seite ordnet Module, DACH-Fähigkeit, Preislogik und Zertifizierungen anbieterneutral ein, ohne eigene Wertung im Sinne von gut oder schlecht.

HR-, Payroll- & Finance-Software Wels (Österreich), gegründet 1988 Stark in Österreich & der Schweiz Anbieterneutrale Einordnung

Stand: 25. August 2026

Steckbrief

Infoniqa im Überblick

Die folgenden Eckdaten sind recherchiert und mit Quelle und Jahr belegt. Wo sich Quellen widersprechen, sind beide Werte genannt.

GRÜNDUNGSJAHR

1988

1988 in Österreich gegründet, ab 1999 unter dem Namen Infoniqa am Markt. Quelle: infoniqa.com/uber-uns, abgerufen 2026.

HAUPTSITZ

Wels, Österreich

Bahnhofplatz 4, 4600 Wels. Rund 1.200 Fachkräfte an 26 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Quelle: infoniqa.com/uber-uns, abgerufen 2026.

ZIELSEGMENT

KMU & Mittelstand DACH

Laut Unternehmensangabe für 2026 rund 40.000 zahlende Kundenunternehmen und mehr als 6 Millionen Nutzer. Eine Pressemitteilung zur Warburg-Pincus-Beteiligung nannte 2020 noch rund 3.500 Unternehmenskunden. Quelle: infoniqa.com, Lincoln International, Private Equity Wire, 2020/2026.

PRODUKTKATEGORIE

HR-, Payroll- & Finance-Suite

Modulare Infoniqa-ONE-Produktfamilie für Personalverrechnung, HR-Verwaltung und Lohnbuchhaltung, seit 2012 mit Fokus auf HR-Lösungen. Quelle: infoniqa.com, abgerufen 2026.

Eigentümerstruktur: Infoniqa war zwischenzeitlich Teil des Portfolios des Finanzinvestors Cornerstone Capital. Im Juli 2018 übernahm die Berliner Beteiligungsgesellschaft Elvaston das Unternehmen, seit September 2020 ist zusätzlich der globale Private-Equity-Investor Warburg Pincus gemeinsam mit Elvaston und dem Infoniqa-Management beteiligt. Quelle: Lincoln International, Private Equity Wire, 2020.

Module & Funktionsumfang

Was Infoniqa tatsächlich abdeckt

Die modulare Infoniqa-ONE-Produktfamilie entstand 2017 aus dem 2006 gestarteten HR-Softwareprodukt engage! und wurde seither um Payroll-Outsourcing und Finance-Lösungen ergänzt. Quelle: infoniqa.com/uber-uns, abgerufen 2026.

01

Infoniqa ONE 50 Lohn

Lohn- und Gehaltsabrechnung für kleine Teams, in der Schweiz mit Swissdec-Zertifizierung certified basic für den Lohnstandard ELM.

02

Infoniqa ONE 200 Personal

HR-Verwaltung und Personalwesen für mittelständische Unternehmen, ebenfalls mit Swissdec-Zertifizierung certified basic gelistet.

03

Payroll-Outsourcing

Seit 2009 im Portfolio: vollständige Auslagerung der Lohn- und Gehaltsabrechnung an Infoniqa statt Eigenbetrieb der Software.

04

Personalverrechnung Österreich

Historischer Kernmarkt seit Unternehmensgründung 1988, mit langjähriger Verankerung im österreichischen Markt für Personalverrechnung.

05

Finance-Lösungen

Ergänzend zur HR-Suite bietet Infoniqa laut eigener Positionierung auch Software und Prozesse für den Finance-Bereich an.

DACH-Fähigkeit

Wie belastbar ist die DACH-Abdeckung?

Infoniqa gehört zu den wenigen Anbietern in dieser Vergleichsreihe mit belegter, mehrfacher Präsenz in Österreich und der Schweiz statt nur in Deutschland.

SCHWEIZ, SWISSDEC

Zwei Produkte offiziell zertifiziert

Sowohl Infoniqa ONE 50 Lohn als auch Infoniqa ONE 200 Personal tragen laut der Swissdec-Herstellerliste den Status swissdec certified basic für den Lohnstandard ELM. Diese Zertifizierung bestätigt die korrekte elektronische Übermittlung von Lohndaten an Schweizer Sozialversicherungen und Behörden.

  • Swissdec certified basic, ELM-Standard
  • Zwei Produkte gelistet, Stand 2026
ÖSTERREICH, ELDA

Historisch verankert, ELDA nicht explizit dokumentiert

Infoniqa hat seinen Hauptsitz in Wels, Österreich, und positioniert sich seit 1988 stark im österreichischen Markt für Personalverrechnung. Eine namentliche ELDA-Zertifizierung oder Schnittstellenbeschreibung war auf den öffentlichen Produktseiten dennoch nicht auffindbar, obwohl sie bei einem Anbieter dieser Größe naheliegend erscheint.

  • Hauptsitz Österreich seit 1988
  • ELDA-Anbindung öffentlich nicht abschließend verifizierbar
DEUTSCHLAND, BETRIEBSRAT

Sekundärmarkt, Mitbestimmung offen

Deutschland gehört laut Unternehmensangabe zu den 26 Standorten in der DACH-Region, ist aber historisch nicht der Kernmarkt von Infoniqa. Eine öffentliche Aussage zur Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG war auf den Produktseiten nicht auffindbar.

  • Standorte in Deutschland vorhanden
  • Betriebsratsfähigkeit öffentlich nicht dokumentiert
Preislogik

Was Infoniqa kostet

Infoniqa veröffentlicht auf der eigenen Hauptseite keine durchgängigen Listenpreise und arbeitet stattdessen mit individuellen Angeboten nach Bedarfsanalyse.

BausteinAusrichtungPreislogik
Infoniqa ONE 50 Lohn Essential Bis 25 aktive Mitarbeitende, laut Schweizer Reseller-Preisliste ab ca. 74 CHF/Monat
HR-Suite & größere Payroll-Pakete Modul- und größenabhängig Preis auf Anfrage
Payroll-Outsourcing Vollständige Auslagerung der Abrechnung Preis auf Anfrage

Hinweis: Der Wert von rund 74 Schweizer Franken pro Monat stammt von Schweizer Implementierungspartnern, nicht direkt von Infoniqa selbst, und bezieht sich ausschließlich auf das Einstiegspaket Infoniqa ONE 50 Lohn Essential. Für alle übrigen Produkte, insbesondere die HR-Suite und Outsourcing-Leistungen, gilt durchgängig Preis auf Anfrage. Quelle: Schweizer Reseller-Preislisten, infoniqa.com, abgerufen 2026.

Zertifizierungen & Datenresidenz

Sicherheit und Speicherort

Belegte Zertifizierungen und Lücken werden hier gleichermaßen genannt.

ISO/IEC 27001:2013

Infoniqa ist nach eigenen Angaben seit dem 9. Januar 2019 nach ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert. Der Geltungsbereich umfasst laut Unternehmensangabe Consulting, Cloud- und Managed Services für Storage, Backup, Server sowie Netzwerk-Services.

  • Quelle: infoniqa.com, abgerufen 2026

Swissdec certified basic

Infoniqa ONE 50 Lohn und Infoniqa ONE 200 Personal sind laut der offiziellen Swissdec-Herstellerliste als swissdec certified basic für den Lohnstandard ELM gelistet.

  • Quelle: swissdec.ch, Herstellerliste, abgerufen 2026

BSI C5, SOC 2, TISAX

Für BSI C5, SOC 2 oder TISAX fand sich auf den öffentlichen Infoniqa-Seiten keine Dokumentation. Diese drei Zertifizierungen gelten daher als öffentlich nicht verifizierbar, nicht als widerlegt.

  • Öffentlich nicht verifizierbar
Schnittstellen & Integrationen

Anbindung an bestehende Systeme

Infoniqa positioniert sich mit einer modularen Produktfamilie und ergänzenden Finance-Lösungen. Eine vollständige, öffentlich benannte Integrationsliste mit Partnernamen war zum Stand dieser Recherche nicht auffindbar. Quelle: infoniqa.com, abgerufen 2026.

Behörden & Sozialversicherungen

  • Swissdec-ELM-Standard für die Schweiz, zwei Produkte zertifiziert
  • Österreichische Personalverrechnung als historischer Kernmarkt

Finance-Ökosystem

  • Ergänzende Finance-Software und -Prozesse laut eigener Positionierung

Modulare Produktfamilie

  • Infoniqa ONE als gemeinsame Plattform für Lohn- und Personalmodule
  • Payroll-Outsourcing als Alternative zum Eigenbetrieb

Eine detaillierte, öffentlich einsehbare API- oder Marketplace-Liste mit allen Partnernamen war für Infoniqa zum Stand dieser Recherche nicht auffindbar.

Einordnung

Für wen passt Infoniqa?

Gut geeignet für

Kleine und mittlere Unternehmen mit Kernbedarf in Österreich oder der Schweiz, die einen historisch verankerten, Swissdec-zertifizierten Anbieter für Lohn- und Personalverrechnung suchen. Auch Unternehmen, die ihre Lohnabrechnung vollständig auslagern möchten, finden bei Infoniqa seit 2009 ein etabliertes Payroll-Outsourcing-Angebot.

Eher weniger geeignet für

Unternehmen mit Schwerpunkt Deutschland, die eine vollständig transparente, öffentlich einsehbare Preisliste erwarten, da Infoniqa mit individuellen Angeboten nach Bedarfsanalyse arbeitet. Auch für Vergabeprozesse, die zwingend eine BSI-C5-, SOC-2- oder TISAX-Zertifizierung voraussetzen, da diese öffentlich nicht dokumentiert sind.

FAQ

Häufige Fragen zu Infoniqa

Was kostet Infoniqa für ein mittelständisches Unternehmen?

Infoniqa veröffentlicht auf seiner Hauptseite keine durchgängigen Listenpreise und arbeitet stattdessen mit individuellen Angeboten nach Bedarfsanalyse. Öffentlich sichtbare Anhaltspunkte liefern ausschließlich Schweizer Implementierungspartner, die für das Einstiegspaket Infoniqa ONE 50 Lohn Essential rund 74 Schweizer Franken pro Monat für bis zu 25 aktive Mitarbeitende nennen, Stand 2026. Diese Angaben stammen von Reseller-Preislisten und nicht direkt von Infoniqa. Für die HR-Suite, größere Payroll-Pakete und Outsourcing-Leistungen gilt durchgängig Preis auf Anfrage.

Wie gut ist Infoniqa für die Schweizer Lohnabrechnung geeignet?

Für die Schweiz ist Infoniqa vergleichsweise gut belegt, da gleich zwei Produkte offiziell bei Swissdec gelistet sind. Sowohl Infoniqa ONE 50 Lohn als auch Infoniqa ONE 200 Personal tragen laut der Swissdec-Herstellerliste den Status swissdec certified basic für den Lohnstandard ELM, Stand 2026. Diese Zertifizierung bestätigt die korrekte elektronische Übermittlung von Lohndaten an Schweizer Sozialversicherungen und Behörden. Für Schweizer KMU mit Fokus auf Lohnbuchhaltung gehört Infoniqa damit zu den nachweislich zertifizierten Anbietern.

Unterstützt Infoniqa die österreichische Personalverrechnung inklusive ELDA?

Infoniqa hat seinen Hauptsitz in Wels, Österreich, und positioniert sich seit der Unternehmensgründung 1988 stark im österreichischen Markt für Personalverrechnung. Trotz dieser langjährigen lokalen Verankerung war zum Stand dieser Recherche auf den öffentlichen Produktseiten keine namentliche ELDA-Zertifizierung oder ELDA-Schnittstellenbeschreibung auffindbar. Dieser Punkt gilt daher als öffentlich nicht abschließend verifizierbar, auch wenn eine ELDA-Anbindung bei einem österreichischen Personalverrechnungs-Anbieter dieser Größe naheliegend erscheint. Interessenten sollten die konkrete ELDA-Fähigkeit direkt beim Anbieter erfragen.

Welche Sicherheitszertifizierungen hat Infoniqa?

Infoniqa ist nach eigenen Angaben seit dem 9. Januar 2019 nach ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert. Der Geltungsbereich umfasst laut Unternehmensangabe Consulting, Cloud- und Managed Services für Storage, Backup, Server sowie Netzwerk-Services. Für BSI C5, SOC 2 oder TISAX fand sich auf den öffentlichen Infoniqa-Seiten keine Dokumentation, diese drei Zertifizierungen gelten daher als öffentlich nicht verifizierbar. Unternehmen mit strengen formalen Compliance-Anforderungen sollten diesen Punkt vor einer Entscheidung gezielt beim Anbieter klären.

Wer steht wirtschaftlich hinter Infoniqa?

Infoniqa wurde 1988 in Österreich gegründet und war zwischenzeitlich Teil des Portfolios des Finanzinvestors Cornerstone Capital. Im Juli 2018 übernahm die Berliner Beteiligungsgesellschaft Elvaston das Unternehmen von Cornerstone Capital und dem Management. Seit September 2020 ist zusätzlich der globale Private-Equity-Investor Warburg Pincus gemeinsam mit Elvaston und dem Infoniqa-Management an dem Unternehmen beteiligt. Diese Angaben stammen aus Pressemitteilungen von Lincoln International und Private Equity Wire aus dem Jahr 2020.

Für welche Unternehmensgröße ist Infoniqa gedacht?

Infoniqa richtet sich nach eigenen Angaben an kleine und mittlere Unternehmen sowie den Mittelstand im deutschsprachigen Raum und beschreibt seine Lösungen als flexibel skalierbar für Unternehmen unterschiedlicher Größe. Für 2026 nennt das Unternehmen rund 40.000 zahlende Kundenunternehmen und mehr als 6 Millionen Nutzer an 26 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine differenzierte Aufschlüsselung dieser Zahlen nach Land oder Unternehmensgröße veröffentlicht Infoniqa öffentlich nicht. Zum Vergleich nannte eine Pressemitteilung zur Warburg-Pincus-Beteiligung im Jahr 2020 rund 3.500 Unternehmenskunden und über 2 Millionen Gehaltsabrechnungen pro Monat, was den Wachstumsverlauf seither andeutet.

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Stand dieser Seite: 25. August 2026. Ausgewählte Quellen: infoniqa.com; infoniqa.com/uber-uns; swissdec.ch, Herstellerliste; Lincoln International und Private Equity Wire, Pressemitteilungen 2020.