Zeitwirtschaft Software und Workforce Management: Zeit, Einsatzplanung und Abwesenheit
Ein Workforce Management System verbindet Zeiterfassung, Einsatzplanung, Abwesenheitsverwaltung und Compliance in einer Software. Es erfasst Arbeitszeiten, plant Schichten nach Bedarf, verwaltet Urlaub und Abwesenheit und prüft Vorgaben aus Arbeitszeitgesetz und Tarifvertrag. Die geprüften Zeiten gehen an die Lohnabrechnung. Zeiterfassung allein ist nur ein Baustein davon. Mit SAP im Haus: Zeiterfassung mit SAP-Schnittstelle.
Seit dem EuGH-Urteil C-55/18 (2019) und dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts 1 ABR 22/21 (2022) ist eine prüfbare Zeiterfassung für Arbeitgeber verpflichtend. Die geplante Novelle des Arbeitszeitgesetzes liegt Stand Oktober 2026 nur als Referentenentwurf vor.
Zeiterfassung, Schichtplanung oder Workforce Management?
| Begriff | Beantwortet die Frage | Typischer Umfang |
|---|---|---|
| Zeiterfassung | Wann wurde gearbeitet? | Beginn, Ende und Pausen, Korrekturen mit Protokoll. Was genau Pflicht ist, erklärt unser Ratgeber zur Arbeitszeiterfassungspflicht. |
| Schichtplanung | Wer arbeitet wann und wo? | Dienstpläne, Besetzung, Verfügbarkeiten, Tausch. Wie Systeme das lösen, zeigt der Überblick zur Schichtplanung. |
| Workforce Management | Wie viele Personen werden wann gebraucht, und wie fließt das in die Abrechnung? | Bedarf, Einsatzplanung, Zeiterfassung, Abwesenheit und Übergabe an die Lohnabrechnung in einer Kette. |
Was Zeitwirtschaft Software im HR-Software-Stack leistet
Zeitwirtschaft ist das operative Rückgrat der Personalarbeit. Sie bildet ab, wann, wo und wie lange Mitarbeitende arbeiten, und verknüpft diese Daten mit Schichtplänen, Zeitkonten und der Lohnabrechnung.
Für Unternehmen zwischen 50 und 5.000 Mitarbeitenden im DACH-Raum ist Zeitwirtschaft Software heute keine Kür mehr, sondern gesetzlich vorausgesetzte Infrastruktur. Sie erfasst Arbeitszeiten, verwaltet Zeitkontenmodelle wie Gleitzeit, Mehrarbeit oder Ampelkonten, plant Schichten und Personaleinsätze und liefert die Nachweise, die Arbeitgeber gegenüber Aufsichtsbehörden, Betriebsrat und im Streitfall gegenüber Arbeitsgerichten vorlegen müssen.
Der Bedarf an einer strukturierten Zeitwirtschaft wächst mit der Betriebsgröße und der Komplexität der Arbeitszeitmodelle deutlich. Ab etwa 50 Mitarbeitenden lassen sich Zeitkonten, Schichttausch und Urlaubsansprüche kaum noch verlässlich in Tabellenkalkulationen pflegen, ohne dass Fehler bei der Lohnabrechnung oder Streitigkeiten über Über- und Unterstunden entstehen. Unternehmen mit mehreren Standorten, Wechselschicht oder saisonalen Auslastungsspitzen, etwa im Einzelhandel, in der Produktion, in der Pflege oder in der Logistik, stoßen ohne durchgängige Zeitwirtschaft Software zusätzlich an organisatorische Grenzen, weil Personaleinsatzplanung und Zeiterfassung getrennt voneinander gepflegt werden müssen. Je größer das Unternehmen, bis hin zu 5.000 Beschäftigten, desto weniger zählt die reine Funktionsliste und desto mehr zählen Skalierbarkeit, Mandantenfähigkeit für mehrere Standorte und belastbare Schnittstellen zu den vorhandenen ERP- und Payroll-Systemen.
Besonders gefordert sind CFO und IT-Leitung in Unternehmen mit Schichtbetrieb, Außendienst, mobilen Teams oder tarifgebundenen Arbeitszeitmodellen, etwa in Handel, Produktion, Gesundheitswesen, Logistik und Dienstleistung mit wechselnden Einsatzorten. CHRO verantworten dabei die inhaltliche Steuerung der Arbeitszeitmodelle, IT-Leitung die Integration in bestehende ERP- und Payroll-Landschaften, CFO die Kostenkontrolle über Mehrarbeit, Ausfallzeiten und Personaleinsatzplanung.
Viele der weiter unten vorgestellten Anbieter verzahnen Zeitwirtschaft eng mit der Zutrittskontrolle. Derselbe Ausweis oder Chip, mit dem Mitarbeitende ihre Zeit buchen, öffnet an vielen Standorten auch Türen und Zufahrten. Damit wird die Zeitwirtschaft Software zugleich zu einem Thema für die physische Sicherheit.
Wird Zeitwirtschaft vernachlässigt oder ausschließlich manuell über Tabellenkalkulationen abgebildet, häufen sich in der Praxis Folgekosten: fehlerhafte Zuschlagsberechnungen in der Lohnabrechnung, unklare Zeitguthaben beim Austritt von Mitarbeitenden und ein erhöhter Prüfungsaufwand bei Betriebsprüfungen der Deutschen Rentenversicherung oder des Zolls im Rahmen der Schwarzarbeitsbekämpfung. In der Lizenzrechnung tauchen diese Kosten selten auf, Personalabteilung und Finanzbuchhaltung spüren sie trotzdem unmittelbar. Das spricht dafür, früh in ein durchgängiges Zeitwirtschaftssystem zu investieren.
Wichtig ist die Grenze zu den Nachbarmodulen. Core HR und Personalakte verwalten Stammdaten, Verträge und Dokumente, nicht aber laufende Arbeitszeitbuchungen. Payroll Software übernimmt erfasste Zeiten und Zuschläge zur Lohn- und Gehaltsabrechnung, benötigt dafür aber sauber gepflegte Zeitkonten aus der Zeitwirtschaft als Eingangsgröße. Recruiting- und Talentmanagement-Module berühren die Zeitwirtschaft nur am Rand, etwa beim Onboarding neuer Zeitkonten für neu eingestellte Mitarbeitende.
In der Fertigung kommt die Betriebsdatenerfassung hinzu. Sie erfasst Maschinenlaufzeiten, Stückzahlen und Auftragsfortschritte auf Werkerebene und dient primär der Produktionssteuerung, während Zeitwirtschaft die personenbezogene Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes dokumentiert. In der Praxis überschneiden sich beide Bereiche häufig an gemeinsamen Fertigungsterminals, bleiben aber unterschiedliche Systemkategorien mit unterschiedlicher Rechtsgrundlage und unterschiedlichem Auswertungsziel.
Wo die Zeitwirtschaft zwischen den übrigen Funktionsbereichen einer HR-Suite sitzt, zeigt der Funktionsüberblick HR-Software.
Zeitwirtschaft, Zeiterfassung, Workforce Management und ihre Nachbarn
Anbieter verwenden diese Begriffe unterschiedlich. Damit Sie im Gespräch über dieselbe Sache reden, steht in der Tabelle, wie Find-Your-HR die Begriffe versteht, und je Begriff eine Frage für die Anbieterdemo. Ein Standard ist das nicht.
Kurz gesagt: Zeiterfassung hält fest, wann gearbeitet wurde. Zeitwirtschaft bewertet diese Zeiten, führt Zeitkonten und übergibt sie an die Lohnabrechnung. Workforce Management plant zusätzlich vorab, wer wann gebraucht wird. Wer die drei Ebenen trennt, vermeidet Missverständnisse im Lastenheft, denn ein Anbieter kann die erste Ebene sauber liefern und bei der dritten nur Basisfunktionen bieten.
| Begriff | Definition (Find-Your-HR) | Typischer Umfang | Abgrenzung und Prüffrage |
|---|---|---|---|
| Zeiterfassung | Das Festhalten von Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit einschließlich der Pausen. | Stempeln per Terminal, App oder Web, Korrekturbuchungen, Protokoll. | Erfüllt die Aufzeichnung, bewertet sie aber noch nicht. Prüffrage: Wer darf Buchungen ändern, und wird jede Änderung protokolliert? Die Rechtslage erklärt unser Leitfaden Arbeitszeiterfassungspflicht. |
| Zeitwirtschaft | Erfassung plus Bewertung: Zeitkonten, Zuschläge, Abwesenheiten, Regeln und die Übergabe geprüfter Zeiten an die Lohnabrechnung. | Gleitzeit-, Ampel- und Jahreskonten, Mehrarbeit, Urlaub, Auswertungen, Schnittstellen. | Im deutschsprachigen Raum der gängige Begriff für die Gesamtfunktion. Prüffrage: Welche Kontenmodelle sind vorkonfiguriert, welche müssen programmiert werden? |
| Personaleinsatzplanung und Dienstplanung | Planung, welche Person wann mit welcher Qualifikation eingesetzt wird. | Schichtpläne, Besetzungsvorgaben, Verfügbarkeiten, Tausch, Wunschdienste. | Der Plan ist die Soll-Seite, die Zeiterfassung die Ist-Seite. Prüffrage: Fließen Ist-Zeiten in den nächsten Plan zurück? Wie Planungssysteme das lösen, zeigt der Beitrag Schichtplanung und Personaleinsatzplanung. |
| Workforce Management (WFM) | Oberbegriff, der Bedarfsprognose, Einsatzplanung, Zeiterfassung, Zeitkonten und Übergabe an die Payroll in einer Kette verbindet. | Alle Bausteine der Prozesskette dieser Seite, je nach Anbieter unterschiedlich tief. | Kein Gesetzesbegriff und kein Standard, Anbieter ziehen die Grenze verschieden. Prüffrage: Welche Bausteine sind im Angebot enthalten, welche kosten extra? |
| Betriebsdatenerfassung (BDE) | Erfassung von Maschinenlaufzeiten, Stückzahlen und Auftragsfortschritt in der Fertigung. | Rückmeldungen an Fertigungsterminals, Aufträge, Stillstandsgründe. | Dient der Produktionssteuerung und nicht dem Arbeitszeitnachweis, nutzt aber oft dieselben Terminals. Was das in der Produktion heißt, lesen Sie unter HR-Software für Fertigung und Industrie. |
| Zutrittskontrolle | Prüfung von Berechtigungen an Türen und Zufahrten. | Ausweisleser, Berechtigungsprofile, Zutrittsprotokolle. | Teilt bei manchen Anbietern die Ausweistechnik mit der Zeitbuchung, ist aber ein eigenes System mit eigenen Datenschutzfragen. Prüffrage: Werden Zutritts- und Zeitdaten getrennt gespeichert? |
| Lohnvorbereitung und Payroll | Vorbereitung bedeutet die Übergabe geprüfter Zeiten und Zuschläge, Payroll die Berechnung von Lohn, Steuern und Meldungen. | Exportdatei oder Schnittstelle, Zuordnungstabelle, Rückspielkanal für Korrekturen. | Viele Zeitprodukte bereiten nur vor, die Berechnung erledigt ein Partner oder ein eigenes Modul. Prüffrage: Berechnet das System oder bereitet es nur vor? Die Abrechnung selbst behandelt der Überblick zu Payroll Software. |
| HRIS, HRMS und HCM | Stufen der HR-Software von der Datenebene bis zur Talentsteuerung. | Zeitwirtschaft gehört in der Stufenlogik von Find-Your-HR zum HRMS. | Die Begriffe sagen nichts über die Tiefe der Zeitwirtschaft. Wie sich die drei Stufen unterscheiden, zeigt unser Ratgeber HRIS, HCM und HRMS im Unterschied. |
Zwei Regeln helfen bei der Auswahl. Erstens: Schreiben Sie in das Lastenheft, welche der drei Ebenen Sie brauchen und welche nicht. Zweitens: Lassen Sie sich je Zeile schriftlich bestätigen, ob die Funktion im Angebotspaket enthalten ist. Die Systemgrenzen zu anderen Modulen zeigt die Matrix der HR-Systemgrenzen.
Ein Beispiel für Workforce Management Software, die Dienstplanung und Zeiterfassung in einer Anwendung verbindet, ist Quinyx. Weitere Anbieter mit Zeit und Planung finden Sie weiter unten bei den Anbieterprofilen.
Quellen: Definitionen von Find-Your-HR (Ordnungshilfe, kein Standard), Rechtsbezug nach Arbeitszeitgesetz und Arbeitsschutzgesetz auf gesetze-im-internet.de. Stand: Oktober 2026.
Abwesenheit und Urlaub
Das Abwesenheitsmanagement verwaltet Urlaub, Krankheit, Freizeitausgleich und weitere Fehlzeiten. Es gibt sie an Dienstplan, Zeitkonto und Lohnabrechnung weiter und ist damit der Teil eines Workforce Management Systems, der Anträge, Genehmigungen und Ansprüche führt.
Der gesetzliche Rahmen ist knapp. Nach Paragraf 3 Bundesurlaubsgesetz beträgt der Urlaub jährlich mindestens 24 Werktage, und Werktage sind alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Arbeitsverträge regeln häufig mehr. Die Software muss deshalb Ansprüche je Person führen, Resturlaub abbilden und Abwesenheiten schon bei der Schichtplanung berücksichtigen.
| Baustein | Aufgabe | Prüffrage in der Demo |
|---|---|---|
| Antrag und Genehmigung | Urlaubsantrag, Vertretungsregel, Freigabe durch Vorgesetzte. | Wer genehmigt, wenn die zuständige Person selbst abwesend ist? |
| Anspruchsverwaltung | Jahresanspruch, Zusatzurlaub, Resturlaub und Übertrag je Person. | Lassen sich Ansprüche mit unterschiedlichen Regeln je Beschäftigtengruppe führen? |
| Krankmeldung | Meldung der Arbeitsunfähigkeit und Zuordnung zum Zeitkonto. | Sehen Teamkolleginnen und Teamkollegen nur den Status oder auch den Grund? |
| Kalender und Teamsicht | Teamkalender, Konflikte bei Mindestbesetzung. | Warnt das System vor Urlaub, der die Mindestbesetzung unterschreitet? |
| Übergabe an Plan und Payroll | Abwesenheitsarten als Zeitgutschrift und als Lohnart. | Ist jede Abwesenheitsart einer Lohnart zugeordnet? |
Anbieter, Funktionen und Auswahlkriterien für diesen Baustein vergleicht der Leitfaden Urlaubs- und Abwesenheitsmanagement Software.
Quellen: Bundesurlaubsgesetz, Paragraf 3, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 19.10.2026. Tabelle: Ordnungshilfe von Find-Your-HR. Stand: Oktober 2026.
Arbeitszeitmanagement mit Regeln, Konten und Nachweisen
Arbeitszeitmanagement legt fest, wie Arbeitszeit geplant, erfasst, bewertet und nachgewiesen wird. Es verbindet die Pflicht zur Aufzeichnung mit den Grenzen des Arbeitszeitgesetzes und den Zeitkontenmodellen des Betriebs.
| Regel | Inhalt | Fundstelle |
|---|---|---|
| Werktägliche Arbeitszeit | Höchstens acht Stunden. Bis zu zehn Stunden nur, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. | Paragraf 3 Arbeitszeitgesetz |
| Ruhepausen | Mindestens 30 Minuten bei mehr als sechs bis zu neun Stunden Arbeitszeit, 45 Minuten bei mehr als neun Stunden. | Paragraf 4 Arbeitszeitgesetz |
| Ruhezeit | Mindestens elf Stunden ununterbrochen nach Ende der täglichen Arbeitszeit. | Paragraf 5 Absatz 1 Arbeitszeitgesetz |
| Aufzeichnung | Prüfbare Erfassung von Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit. | Beschluss 1 ABR 22/21, Bundesarbeitsgericht, 13.09.2022 |
Die Pflicht zur Aufzeichnung und den Stand der Gesetzgebung erklärt unser Beitrag Arbeitszeiterfassungspflicht. Wo Zeiten an Fertigungsterminals gebucht werden, grenzt die Seite Zeiterfassung mit BDE Software Arbeitszeit und Betriebsdaten ab. Die Zeitkontenmodelle dazu beschreibt der Abschnitt Funktionsbausteine.
Quellen: Arbeitszeitgesetz, Paragrafen 3, 4 und 5, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 19.10.2026. Beschluss 1 ABR 22/21, Bundesarbeitsgericht. Stand: Oktober 2026.
Die Kernfunktionen von Zeitwirtschaft Software
Zeitwirtschaft Software besteht in der Praxis aus sechs Funktionsbausteinen, die je nach Anbieter unterschiedlich tief ausgebaut sind. Ob das System im Alltag Aufwand spart oder Doppelerfassung erzeugt, entscheidet sich am Zusammenspiel der Bausteine.
Arbeitszeiterfassung an Terminal, App und Web
Mitarbeitende buchen Kommen und Gehen über stationäre Terminals, mobile Apps oder Web-Clients. Für Außendienst und mobile Teams ist eine GPS- oder Geofencing-gestützte Erfassung praxisrelevant, für Produktionsumgebungen robuste Hardware-Terminals mit Ausweis- oder biometrischer Erkennung.
Schichtplanung und Personaleinsatzplanung
Schichtpläne entstehen anhand von Bedarfsprognosen, Qualifikationen und Verfügbarkeiten und werden laufend an Krankheits- und Urlaubsausfälle angepasst. Ausgereifte Systeme berücksichtigen dabei automatisiert Ruhezeiten, Höchstarbeitszeiten und tarifliche Vorgaben. Anbieter im Vergleich, auch mit Blick auf die Mitbestimmung des Betriebsrats, finden Sie in unserem Ratgeber Schichtplanung Software für Personaleinsatzplanung.
Zeitkontenmodelle und Arbeitszeitkonten
Gleitzeit-, Ampel- und Jahresarbeitszeitkonten bilden Über- und Unterstunden, Mehrarbeitszuschläge und Ausgleichszeiträume ab. Die Kontenführung muss für Mitarbeitende transparent einsehbar und im Streitfall lückenlos nachvollziehbar sein.
Abwesenheits- und Urlaubsverwaltung
Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Sonderurlaub und Kurzarbeit werden erfasst, genehmigt und in Schichtpläne sowie Zeitkonten zurückgespielt. Klare Freigabe-Workflows verhindern Personalengpässe in Stoßzeiten und bei saisonalen Spitzen. Wie Anbieter das lösen, zeigt unser Ratgeber Urlaubs- und Abwesenheitsmanagement Software.
Schnittstellen zu Payroll und ERP
Erfasste Zeiten, Zuschläge und Abwesenheiten müssen ohne manuellen Doppelaufwand in die Lohnabrechnung und angrenzende ERP-Module übergeben werden. Standardisierte Schnittstellen entscheiden über den tatsächlichen administrativen Aufwand im Tagesgeschäft.
Compliance-Dokumentation und Audit-Trail
Jede Buchung, Korrektur und Genehmigung wird revisionssicher protokolliert. Dieser Audit-Trail ist die Grundlage, um die Arbeitgeberpflichten aus dem EuGH-Urteil und dem BAG-Beschluss im Streitfall lückenlos zu belegen.
In der praktischen Umsetzung greifen diese sechs Bausteine ineinander. Eine präzise Schichtplanung ist nur so gut wie die zugrunde liegende Arbeitszeiterfassung, und Zeitkonten lassen sich nur dann rechtssicher führen, wenn Abwesenheiten und Korrekturen lückenlos in den Audit-Trail einfließen. Bewerten Sie die Bausteine deshalb nicht einzeln. Fragen Sie, wie durchgängig ein Anbieter sie in einem gemeinsamen Datenmodell verknüpft, statt sie über mehrere lose gekoppelte Zusatzmodule abzubilden.
Bei der Auswahl spielt zudem die Bereitstellungsform eine Rolle. Cloud-basierte Zeitwirtschaft Software reduziert den Aufwand für Serverbetrieb und Updates, verlangt aber eine stabile Internetanbindung an allen Erfassungsorten. On-Premises-Installationen bieten dagegen mehr Kontrolle über den Speicherort der Zeitdaten, erfordern jedoch eigene IT-Ressourcen für Betrieb und Absicherung. Eigene Hardware-Terminals, wie sie viele der weiter unten genannten Spezialisten anbieten, verursachen zusätzliche Anschaffungs- und Wartungskosten, reduzieren aber Medienbrüche gegenüber rein App-basierten Lösungen in Produktionsumgebungen.
Vom Personalbedarf bis zur Lohnabrechnung
Workforce Management ist mehr als ein Dienstplan. Es verbindet Bedarf, Planung, Zeiterfassung und Abrechnung zu einer durchgängigen Kette. Die neun Schritte zeigen, wo Zeitwirtschaft Software in diese Kette eingreift und an welchen Übergaben Sie in der Anbieterdemo genau hinschauen sollten.
Bedarf prognostizieren
Umsatz, Auftragslage, Patientenzahlen oder Ticketvolumen, dazu Saisonalität und Aktionen, legen Mindestbesetzung und Qualifikationsmix fest.
Regeln hinterlegen
Arbeitszeitmodelle, Pausen, Ruhezeiten, Tarif- und Betriebsvereinbarungen sowie Qualifikationsnachweise stehen als Regelwerk im System, nicht auf Merkzetteln.
Planen und optimieren
Dienstpläne entstehen aus Bedarf, Verfügbarkeit, Qualifikation und Wunschdiensten. Rotationen machen die Verteilung von Wochenend- und Nachtdiensten nachvollziehbar.
Veröffentlichen
Pläne gehen per App oder Web an die Beschäftigten, Änderungen lösen Benachrichtigungen aus. Die Sichtbarkeit richtet sich nach Rolle und Berechtigung.
Zeiten erfassen
Terminal, App oder Web erfassen Kommen, Gehen und Pausen. Der Abgleich von Plan und Ist-Zeit macht Abweichungen und Zuschläge sichtbar.
Abwesenheiten einrechnen
Urlaub, Krankheit und Sonderurlaub wirken sofort auf Plan und Zeitkonto. Vertretungen werden vorgeschlagen, bevor eine Lücke entsteht.
Konten freigeben
Gleitzeit- und Überstundenkonten werden bewertet, Korrekturen laufen über Genehmigungswege mit Protokoll. Sammelfreigaben beschleunigen den Monatsabschluss.
An die Payroll übergeben
Geprüfte Zeiten, Zuschlagsarten und Kontenstände gehen mit Protokoll an die Lohnabrechnung. Ein Rückspielkanal nimmt Korrekturen auf.
Auswerten und nachsteuern
Kennzahlen zu Abdeckung, Mehrarbeit und Korrekturen fließen in die nächste Planungsrunde, Prognosequellen und Regelparameter werden regelmäßig geprüft.
Eine solche Kette ist nur so stabil wie ihr schwächstes Glied. Typische Bruchstellen sind die Übergaben, etwa wenn Abwesenheiten nicht rechtzeitig im Plan ankommen oder Zuschlagsarten in der Lohnabrechnung anders benannt sind als in der Zeitwirtschaft. Spielen Sie diese Übergaben mit eigenen Daten durch. Wie die Dienstplanung im Detail funktioniert, beschreibt unser Leitfaden Schichtplanung Software, die Abrechnung der Überblick zu Payroll Software.
Woran Sie die Wirkung messen
Zeit- und Workforce-Management wird zum Steuerungsinstrument, wenn Nutzen und Messgröße je Funktion vor der Einführung feststehen. Die Tabelle nennt für acht Funktionen den erwarteten Nutzen und eine Kennzahl, an der Sie ihn ablesen. Die Zielwerte legen Sie im Projekt selbst fest, denn sie hängen von Ihrem Betrieb ab.
| Funktion | Erwarteter Nutzen | Beispielkennzahl |
|---|---|---|
| Bedarfsprognose und Besetzung | Weniger Unter- und Überdeckung | Abdeckungsquote, Mehrarbeitsquote |
| Dienstplanung mit Rotation | Geringerer Planungsaufwand, nachvollziehbare Verteilung | Planungszeit je Standort, Tauschquote |
| Zeiterfassung | Prüfbare Zeiten, weniger Korrekturen | Korrekturquote, Regelverstöße je 100 Schichten |
| Abwesenheitsmanagement | Bessere Planbarkeit, weniger Überschneidungen | Durchlaufzeit der Anträge, Überschneidungen je Team |
| Zeitkonten und Zuschläge | Transparente und korrekte Bewertung | Nachberechnungen, Grenzwertverletzungen |
| Self-Service | Weniger Rückfragen an HR und Vorgesetzte | Self-Service-Quote, Ticketaufkommen |
| Übergabe an die Payroll | Fehlerarmer Monatsabschluss | Exportfehler, Dauer bis zum Abschluss |
| Auswertungen | Frühwarnung bei Abweichungen | Aktualität der Berichte, Nutzungsrate |
Ergänzen Sie Kostenstellen und Standorthierarchien, damit Abweichungen früh einer Filiale, Linie oder Abteilung zugeordnet werden. Wenige, klar definierte Kennzahlen mit benannter Verantwortung sind in der Regel besser steuerbar als große Dashboard-Sammlungen.
Rechtliche Anforderungen an Zeiterfassung und Zeitwirtschaft
Die rechtlichen Leitplanken für Zeitwirtschaft in Deutschland haben sich seit 2019 grundlegend verschoben, von einer weitgehend freiwilligen Vertrauensarbeitszeit hin zu einer dokumentationspflichtigen Arbeitszeiterfassung. Diese sieben Punkte sollten Sie kennen, Stand: Oktober 2026. Was davon heute gilt und was erst geplant ist, zeigt die Tabelle im nächsten Abschnitt.
EuGH-Urteil C-55/18 (CCOO-Fall)
Der Europäische Gerichtshof verpflichtete die EU-Mitgliedstaaten am 14. Mai 2019 in der Rechtssache C-55/18, Arbeitgeber gesetzlich zur Einführung eines objektiven, verlässlichen und zugänglichen Systems zur Arbeitszeiterfassung zu verpflichten. Das Urteil richtete sich an die Mitgliedstaaten, nicht unmittelbar an einzelne Arbeitgeber.
BAG-Beschluss 1 ABR 22/21
Das Bundesarbeitsgericht leitete am 13. September 2022 aus Paragraf 3 Absatz 2 Nummer 1 Arbeitsschutzgesetz eine unmittelbare Pflicht deutscher Arbeitgeber zur Arbeitszeiterfassung ab, ohne dass es dafür einer neuen Regelung im Arbeitszeitgesetz bedarf. Seither gilt die Erfassungspflicht in Deutschland als geltendes Recht.
ArbZG-Novelle: Referentenentwurf, kein geltendes Recht
Ein Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes wurde am 18. Juni 2026 bekannt. Nach Berichten von LTO, Handwerksblatt und t-online (Sekundärquellen, nicht amtlich bestätigt) sieht er unter anderem eine elektronische Aufzeichnungspflicht und für tarifgebundene Betriebe eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit vor. Stand Oktober 2026 ist uns kein Kabinettsbeschluss bekannt. Bis zur Verabschiedung bleibt der Entwurf unverbindlich, Arbeitgeber orientieren sich weiterhin an der BAG-Rechtsprechung.
Mitbestimmung des Betriebsrats
Sofern ein Betriebsrat besteht, unterliegt die Einführung technischer Zeiterfassungssysteme seiner Mitbestimmung nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz, ebenso die Lage der Arbeitszeit nach Nummer 2. Ohne Betriebsrat entfällt dieses Mitbestimmungsrecht, die materiellen Erfassungspflichten bleiben davon unberührt.
Aufbewahrungs- und Nachweispflichten
Nach Paragraf 16 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz müssen Arbeitgeber Aufzeichnungen über die tägliche Arbeitszeit, die die werktägliche Regelarbeitszeit überschreitet, mindestens zwei Jahre vollständig und prüfbar aufbewahren und sie auf Verlangen der Aufsichtsbehörde vorlegen. Zeitwirtschaft Software muss diese Aufbewahrung technisch absichern, inklusive Änderungs- und Zugriffsprotokollen.
Ruhezeiten und Höchstarbeitszeit in der Schichtplanung
Schichtpläne müssen die gesetzlichen Ruhezeiten und Höchstarbeitszeiten sowie tarifliche und betriebliche Sonderregeln einhalten. Automatisierte Prüfregeln in der Software verhindern, dass Planende versehentlich gegen diese Vorgaben verstoßen, ersetzen aber nicht die arbeitsrechtliche Prüfung im Einzelfall.
Biometrische Zeiterfassung und Datenschutz
Zeiterfassung per Fingerabdruck oder anderer biometrischer Merkmale verarbeitet besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Artikel 9 der Datenschutz-Grundverordnung und ist grundsätzlich untersagt, sofern keine ausdrückliche und freiwillige Einwilligung der Mitarbeitenden vorliegt. Freiwillig ist diese Einwilligung nur, wenn der Arbeitgeber zusätzlich eine gleichwertige, nicht-biometrische Erfassungsalternative anbietet, da im Beschäftigungsverhältnis ein strukturelles Machtgefälle besteht.
Für Unternehmen bedeutet diese Rechtslage in der Praxis vor allem eines: Wer Arbeitszeiten nicht objektiv und nachvollziehbar dokumentiert, trägt im Streitfall vor dem Arbeitsgericht die Beweislast für tatsächlich geleistete oder nicht geleistete Arbeitszeit häufig selbst. Eine lückenhafte oder rein auf Vertrauen basierende Zeiterfassung erschwert es Arbeitgebern zusätzlich, Ansprüche auf Vergütung von Mehrarbeit sachlich zu widerlegen. Zeitwirtschaft Software mit lückenlosem Audit-Trail reduziert dieses Risiko, ersetzt aber nicht die arbeitsrechtliche Beratung im konkreten Einzelfall, insbesondere wenn tarifliche oder betriebliche Sonderregelungen zusätzlich greifen. Nicht von der unmittelbaren Erfassungspflicht umfasst sind leitende Angestellte im Sinne von Paragraf 18 Arbeitszeitgesetz, deren besondere Vertrauensstellung eine abweichende Behandlung rechtfertigt. Für alle anderen Beschäftigtengruppen gilt die Pflicht unabhängig von Vollzeit- oder Teilzeitstatus.
Was heute gilt, was noch Entwurf ist
Die Tabelle trennt, was heute gilt, von dem, was die geplante Novelle bringen soll. Über die Novelle gibt es bisher nur Presseberichte. Stand: Oktober 2026.
| Norm oder Entscheidung | Inhalt | Status | Folge für die Software |
|---|---|---|---|
| EuGH, Urteil vom 14.05.2019, Rs. C-55/18 | Mitgliedstaaten müssen Arbeitgeber zu einem objektiven, verlässlichen und zugänglichen System der Arbeitszeitmessung verpflichten. | Urteil, richtet sich an die Mitgliedstaaten. | Liefert den Maßstab: objektiv, verlässlich, zugänglich. |
| BAG, Beschluss vom 13.09.2022, 1 ABR 22/21 | Pflicht zur Arbeitszeiterfassung aus Paragraf 3 Absatz 2 Nummer 1 Arbeitsschutzgesetz. | Geltendes Recht seit dem Beschluss. | Erfassung muss eingeführt und genutzt werden. Reine Vertrauensarbeitszeit ohne Dokumentation genügt nicht. Das Gericht verneinte ein Initiativrecht des Betriebsrats für die Einführung, die Ausgestaltung bleibt mitbestimmt. |
| Arbeitszeitgesetz, Paragraf 16 Absatz 2 | Aufzeichnung der über die werktägliche Arbeitszeit hinausgehenden Arbeitszeit, Aufbewahrung mindestens zwei Jahre. | Geltendes Recht. | Aufbewahrung, Änderungs- und Zugriffsprotokoll, Export für die Aufsichtsbehörde. |
| Mindestlohngesetz, Paragraf 17 | Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit binnen sieben Tagen in bestimmten Branchen und bei Minijobs. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 2026 brutto 13,90 Euro je Stunde. | Geltendes Recht. | Zeitnahe Erfassung, Nachweis auch für geringfügig Beschäftigte. Was genau aufzuzeichnen ist, steht unter Mindestlohn Dokumentationspflicht. |
| Betriebsverfassungsgesetz, Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 2 und 6 | Mitbestimmung bei der Lage der Arbeitszeit und bei technischen Einrichtungen zur Überwachung. | Geltendes Recht, sofern ein Betriebsrat besteht. | Regeln, Auswertungen und Sichtbarkeiten müssen konfigurierbar sein. Wie Sie das Gremium früh einbinden, lesen Sie unter Betriebsrat einbinden. |
| ArbZG-Novelle (Referentenentwurf, bekannt seit 18.06.2026) | Nach Fachberichten geplant: elektronische, tagesaktuelle Aufzeichnung und für tarifgebundene Betriebe eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit. Der Entwurf nannte als Inkrafttreten den 1. Januar 2027. | Entwurf. Von einem Kabinettsbeschluss ist nichts bekannt (Stand Oktober 2026). Die Angaben stammen aus Presseberichten und sind nicht amtlich bestätigt. | Kein Anlass zum Warten. Prüfen Sie, ob das System Zeiten taggleich aufnehmen und Beschäftigten Auskunft geben kann. Hintergründe zur Pflicht liefert die Seite Arbeitszeiterfassungspflicht. |
Bei der Novelle ist noch vieles offen. Verlässlich sind der BAG-Beschluss und die geltenden Gesetze. Die Einzelheiten des Entwurfs kennt man bisher nur aus Berichten von LTO, Handwerksblatt (1. Juli 2026) und t-online (3. Juli 2026). Planen Sie deshalb mit dem geltenden Recht und behalten Sie das Gesetzgebungsverfahren im Blick.
Branchen setzen eigene Schwerpunkte: Gaststätten und Beherbergung mit verkürzter Ruhezeit, Filialen mit der Sonntagsgrenze und Lager mit Lenk- und Ruhezeiten. Die Besonderheiten beschreiben unsere Ratgeber HR-Software für Gastronomie und Hotellerie, HR-Software für Handel und Filiale und HR-Software für die Logistik. Die Bewertung im Einzelfall ersetzt keine arbeitsrechtliche Beratung.
Quellen: Arbeitszeitgesetz Paragraf 16, Arbeitsschutzgesetz Paragraf 3, Mindestlohngesetz Paragraf 17 und Betriebsverfassungsgesetz Paragraf 87 auf gesetze-im-internet.de · Bundesarbeitsgericht, 1 ABR 22/21 · EuGH, Rs. C-55/18 · Sekundärquellen zur Novelle: LTO, Handwerksblatt, t-online (Juni bis Juli 2026). Stand: Oktober 2026.
Zeitwirtschaft-Anbieter: Spezialisten und Suiten im Vergleich
Der DACH-Markt für Zeitwirtschaft und Workforce Management gliedert sich in zwei Systemschichten: Spezialisten und HR-Suiten mit Zeitmodul. Beide zielen auf Unternehmen zwischen 50 und 5.000 Mitarbeitenden im DACH-Raum, unterscheiden sich aber deutlich in Implementierungsaufwand, Hardwarebedarf und Tiefe der Compliance-Funktionen. Halten Sie die beiden bei der Auswahl auseinander. Kein Anbieter zahlt für seine Nennung, es gibt kein Provisionsmodell.
Diese Anbieter haben Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und Personaleinsatzplanung als Kerngeschäft aufgebaut, häufig ergänzt um eigene Hardware-Terminals. Die Reihenfolge stellt keine Rangfolge oder Wertung dar.
ATOSS Software SE
ATOSS Software SE, gegründet 1987 mit Sitz in München, ist ein börsennotierter Anbieter von Workforce-Management-Software mit Schwerpunkt auf Zeitwirtschaft, Personaleinsatzplanung und mobiler Zeiterfassung für mittelständische und große Unternehmen. Zum Profil
GFOS mbH
GFOS mbH, gegründet 1988 mit Sitz in Essen, entwickelt Workforce-Management-Lösungen, die Zeitwirtschaft mit Zutrittskontrolle und Betriebsdatenerfassung für Smart-Manufacturing-Umgebungen verbinden.
ISGUS GmbH
ISGUS GmbH, gegründet 1888 mit Sitz in Villingen-Schwenningen, zählt zu den ältesten Herstellern in diesem Feld und hat sich vom klassischen Zeitstempel-Hersteller zu einem Anbieter für Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, Personaleinsatzplanung und Betriebsdatenerfassung entwickelt.
Interflex Datensysteme GmbH
Interflex Datensysteme GmbH, gegründet 1974 mit Sitz in Stuttgart und seit 2013 Teil des Sicherheitskonzerns Allegion, kombiniert eigene Hard- und Software für Zutrittskontrolle, Besuchermanagement, Zeiterfassung, Zeitwirtschaft und Workforce Management.
tisoware (Atoria, the people software GmbH)
tisoware, gegründet 1986 in Reutlingen, firmiert seit Ende 2024 als Atoria, the people software GmbH und bietet integrierte Lösungen für Zeitwirtschaft, Personaleinsatzplanung, Zutrittskontrolle und Betriebsdatenerfassung im Fertigungsumfeld.
PCS Systemtechnik GmbH
PCS Systemtechnik GmbH, gegründet 1969 mit Sitz in München, begann als Hersteller wissenschaftlicher Rechnersysteme und fokussiert sich seit einem Management-Buy-out 1996 auf Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und Videoüberwachung.
Daneben bieten umfassende HR-Suiten, deren Kerngeschäft Recruiting, Core HR oder Payroll ist, ein integriertes Zeitwirtschaftsmodul als Zusatzfunktion an. Diese Module decken Standardfälle wie einfache Gleitzeit oder Urlaubsverwaltung meist zuverlässig ab, stoßen aber bei komplexer Schichtplanung, mehrstufigen Zeitkontenmodellen oder eigenen Erfassungsterminals häufiger an Grenzen als die Spezialistenlösungen der ersten Systemschicht. Zwölf HR-Software-Anbieter aus einem Feld von über 20 relevanten DACH-Anbietern vergleicht der Beitrag HR-Software-Anbieter im Vergleich. Welche Funktionsbereiche eine HR-Suite insgesamt abdeckt, zeigt der Funktionsüberblick HR-Software. Zeit- und Abwesenheitsverwaltung haben laut eigener Darstellung zum Beispiel Workday und SAP SuccessFactors im Portfolio. Wie weit sie reicht, sehen Sie erst in der Demo.
Diese Anbieter stammen nicht aus dem DACH-Raum, adressieren aber Betriebe mit vielen Standorten, Teilzeitkräften und wechselnden Schichten. Lassen Sie sich in der Demo zeigen, wie sie deutsche Arbeitszeitregeln abbilden, wo die Daten liegen und ob es deutschsprachigen Support gibt. Die Beschreibungen geben die Darstellung der Hersteller wieder, die Reihenfolge ist keine Wertung.
UKG (Ultimate Kronos Group)
UKG entstand am 1. April 2020 aus dem Zusammenschluss von Ultimate Software und Kronos und hat Doppelsitz in Lowell (Massachusetts) und Weston (Florida). Das Unternehmen bietet nach eigener Darstellung HR, Payroll und Workforce Management auf einer Plattform an.
Quinyx
Quinyx, gegründet 2005 mit Sitz in Stockholm, bietet cloudbasierte Software für Dienstplanung und Zeiterfassung. Als Zielbranchen nennt Quinyx Handel, Lager und Logistik, Gastronomie, Facility Management und Gesundheitswesen. Zum Profil
Deputy
Deputy wurde 2008 von Ashik Ahmed und Steve Shelley in Sydney gegründet und entwickelt Software für Dienstplanung und Zeiterfassung in Betrieben mit Schichtpersonal.
Die Entscheidung zwischen den beiden ersten Systemschichten hängt in der Praxis von drei Faktoren ab: der Komplexität der Schichtmodelle, dem Anteil mobiler oder wechselnder Arbeitsorte und dem Bedarf an eigener Terminal-Hardware für Zutrittskontrolle oder Betriebsdatenerfassung. Unternehmen mit einfachen Gleitzeitmodellen im Büroumfeld kommen mit dem Zeitwirtschaftsmodul einer bereits vorhandenen HR-Suite häufig aus, ohne ein zusätzliches System einzuführen. Unternehmen mit Schichtbetrieb, mehreren Standorten oder eigener Zutrittskontrolle profitieren dagegen meist von der größeren fachlichen Tiefe der in Systemschicht 1 genannten Spezialisten.
Sechs Anbieter mit Zeit und Planung im Profil
Was sechs Hersteller selbst über Zeit, Planung und Preis sagen, auf einen Blick. Grundlage sind die Anbieterprofile von Find-Your-HR und unsere Recherche zu den Angaben der Hersteller (abgerufen im Oktober 2026). Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung.
| Anbieter | Einordnung laut Profil | Zeit und Planung laut Hersteller | Preisangabe laut Profil |
|---|---|---|---|
| ATOSS | Workforce-Management-Spezialist, München, gegründet 1987. | Zeitwirtschaft, Personaleinsatzplanung, Self Services und Analytics, keine HR-Suite mit Recruiting, Learning oder Payroll. Zum Profil → | Suiten auf Anfrage. Für das Portfolioprodukt Crewmeister nennt der Hersteller Listenpreise ab 1,50 Euro pro Nutzer und Monat. |
| gastromatic | Software für Schichtbetriebe, Darmstadt, gegründet 2014. | Dienstplanung, Zeiterfassung, Personalverwaltung und Lohnabrechnung, genannt werden Gastronomie, Hotellerie, Bäckereien und Einzelhandel. Zum Profil → | Starter ab 69,50 Euro, Professional ab 99,50 Euro im Monat je 10 Mitarbeitende, Enterprise auf Anfrage. |
| HRworks | Cloud-HR-Software, Freiburg, Ursprung 1998. | Personalverwaltung, Payroll, Zeiterfassung und Reisekosten. Zum Profil → | Preise auf Anfrage, Abrechnung je Nutzer und Monat, mindestens 20 Nutzer. |
| Papershift | Cloud-Software für Schichtbetriebe, Karlsruhe, gegründet 2015. | Schichtplanung, Zeiterfassung, Abwesenheiten und Lohnvorbereitung, genannt werden Gastronomie, Handel, Pflege und Produktion. Zum Profil → | Core 4, Premium 6, Professional 9 Euro je Mitarbeitende und Monat, dazu 39 Euro Grundgebühr. |
| Personio | Cloud-HR-Software, München, gegründet 2015. | Personalakte, Zeiterfassung, Abwesenheiten und vorbereitende Lohnabrechnung im Plan Core, Workforce Planning im Plan Core Pro. Zum Profil → | Preise auf Anfrage, 10 Prozent Rabatt bei jährlicher Vorauszahlung. |
| Quinyx | Workforce-Management-Software der schwedischen Quinyx AB, gegründet 2005. | Dienstplanung, Zeiterfassung, KI-gestützte Bedarfsprognose, Compliance-Prüfung und Mitarbeiter-App, Hosting in der EU mit primärer Region Frankfurt. Zum Profil → | Preis auf Anfrage. |
Die Tabelle zeigt die Breite des Marktes, eine Auswahlliste ist sie nicht. Zwei Anbieter positionieren sich als Workforce-Management-Spezialisten, vier kombinieren Zeit und Planung mit Personalverwaltung, Lohnvorbereitung oder Lohnabrechnung, und bei vier von sechs gibt es den Preis für die Zeitfunktionen nur auf Anfrage. Die Spezialisten aus dem DACH-Raum finden Sie im Abschnitt Marktstruktur, alle Profile in der Anbieterübersicht. Wie Find-Your-HR bewertet, beschreibt die Methodik.
Quellen: Anbieterprofile von Find-Your-HR (atoss, gastromatic, hrworks, papershift, personio, quinyx) mit eigener Recherche zu den Angaben der Hersteller, abgerufen am 8. und 9. Oktober 2026. Die Funktionsangaben beruhen auf Angaben der Hersteller. Stand: Oktober 2026.
Was Zeitwirtschaft Software laut Preisliste kostet
Nur wenige Hersteller veröffentlichen Preise. Die Tabelle nennt, was öffentlich steht, mit Bezugsgröße und Abrufdatum. Alles andere erfahren Sie nur im Angebot.
| Anbieter und Paket | Preis | Bezugsgröße und Bedingungen | Quelle |
|---|---|---|---|
| Papershift Core | 4 Euro | je Mitarbeitende und Monat, dazu 39 Euro Grundgebühr (Basic Support), netto zuzüglich Mehrwertsteuer. Bei jährlicher Zahlung 10 Prozent Rabatt. | papershift.com/preise, abgerufen am 8. Oktober 2026 |
| Papershift Premium | 6 Euro | je Mitarbeitende und Monat, dazu 39 Euro Grundgebühr. Enthält die Dienstplanung. | papershift.com/preise, abgerufen am 8. Oktober 2026 |
| Papershift Professional | 9 Euro | je Mitarbeitende und Monat, dazu 39 Euro Grundgebühr. Enthält Zuschläge, Lohnarten und Lohnexport. | papershift.com/preise, abgerufen am 8. Oktober 2026 |
| gastromatic Starter | ab 69,50 Euro | im Monat je 10 Mitarbeitende, ob netto oder brutto, nennt der Hersteller nicht. | gastromatic.com/de/preise, abgerufen am 8. Oktober 2026 |
| gastromatic Professional | ab 99,50 Euro | im Monat je 10 Mitarbeitende, mit mobiler Zeiterfassung, Zuschlägen und Lohnexporten. | gastromatic.com/de/preise, abgerufen am 8. Oktober 2026 |
| Crewmeister (ATOSS Portfolio) | ab 1,50 Euro | pro Nutzer und Monat, zuzüglich Mehrwertsteuer, bei jährlicher Abrechnung und bezogen auf 50 Mitarbeitende. | crewmeister.com/de/preise, abgerufen am 8. Oktober 2026 |
| ATOSS Suiten, Quinyx, HRworks, Personio | auf Anfrage | Kein Euro Betrag öffentlich. HRworks rechnet je Nutzer mit mindestens 20 Nutzern ab. | Herstellerangaben laut Profilen, abgerufen am 8. und 9. Oktober 2026 |
Was das bei Papershift bedeutet, zeigt ein Rechenbeispiel von Find-Your-HR. Bei 50 Mitarbeitenden und linearer Hochrechnung der Listenpreise ergeben sich im Paket Core 50 mal 4 Euro plus 39 Euro Grundgebühr, also 239 Euro im Monat netto, im Paket Premium 339 Euro und im Paket Professional 489 Euro, jeweils ohne Rabatt, Support-Upgrades und Add-ons. Das ist kein Angebot. Papershift selbst rechnet nur für 16 Mitarbeitende vor.
Funktionsumfang pro Paket
Die Dienstplanung beginnt bei Papershift erst im Paket Premium, Zuschläge und Lohnexport im Paket Professional. Prüfen Sie, welche Stufe Sie brauchen.
Bezugsgröße
Je Mitarbeitende, je 10 Mitarbeitende oder je Nutzer sind nicht vergleichbar. Rechnen Sie alle Angebote auf dieselbe Beschäftigtenzahl um.
Netto oder brutto
gastromatic sagt nicht, ob die Preise netto oder brutto gelten. Lassen Sie sich das schriftlich bestätigen.
Hardware und Terminals
Eigene Terminals verursachen Anschaffungs- und Wartungskosten, die in keinem Listenpreis stehen. Fragen Sie sie gesondert ab.
Schnittstellen und Add-ons
Anbindungen an Payroll und ERP, Auswertungen und Support-Stufen werden häufig getrennt berechnet.
Laufzeit und Rabatt
Jahreszahlung, Mindestlaufzeit und Mindestmengen unterscheiden sich je Hersteller und stehen im Vertrag, nicht in der Demo.
Die Preislage weiterer Anbieter mit Quelle und Abrufdatum zeigt der HR Software Preisindex 2026. Das Gesamtkostenmodell über mehrere Jahre beschreibt unser Ratgeber HR-Software TCO, die Preislogik allgemein der Leitfaden Was kostet HR-Software.
Quellen: Angaben der Hersteller laut den Anbieterprofilen von Find-Your-HR (papershift.com/preise, gastromatic.com/de/preise, crewmeister.com/de/preise), abgerufen am 8. Oktober 2026. Rechenbeispiel von Find-Your-HR, netto, ohne Rabatt, kein Angebot. Stand: Oktober 2026.
Zeitwirtschaft im Systemverbund
Zeitwirtschaft Software arbeitet selten allein. Die Matrix zeigt, welche Systeme typischerweise angebunden werden, welchen Zweck die Verbindung hat und was Sie im Projekt klären sollten. Welche Anbindungen ein Anbieter wirklich mitbringt, steht in seiner Dokumentation. Lassen Sie sie sich in der Demo vorführen.
| System | Typische Anbindung | Zweck | Im Projekt klären |
|---|---|---|---|
| Core HR | REST-Schnittstelle, Webhooks oder Dateiexport | Stammdaten, Verträge, Standorte, Kostenstellen | Führendes System, Pflichtfelder, Rollen und Rechte |
| Schichtplanung | Im Produkt integriert oder per Abgleich von Plan und Ist | Dienstpläne, Qualifikationen, Rotationen | Regelwarnungen, Umgang mit offenen Schichten |
| Zeiterfassung | Terminal, App, Web, Ereignisse | Plausible Ist-Zeiten | Rundungen, automatische Pausen, Offline-Betrieb |
| Abwesenheiten | Ereignisse oder Planungsschnittstelle | Urlaub und Krankheit in Plan und Konto | Abwesenheitstypen, Sichtbarkeit im Teamkalender |
| Payroll und Finanzen | Export mit Protokoll als Datei oder direkte Schnittstelle | Zuschläge, Kontenstände, Auszahlungen | Stichtage, Zuordnungstabellen, Rückspielkanal |
| Identität und Zugriff | SAML, OpenID Connect, SCIM | Anmeldung, Gruppen, Austritt | Minimale Rechte, Protokolle, Austrittsprozess |
| BI und Controlling | Standard-Feeds oder Datenexport | Kennzahlen, Trends, Prognosen | Datenmodell, Aktualisierungsrhythmus |
Eine belastbare Probe ist ein Testlauf mit einem abgeschlossenen Vormonat: Stimmen Zuschlagsarten, Kontenstände und Summen mit dem bisherigen Ergebnis überein, ist die Zuordnungstabelle tragfähig. Wie sich Zeitwirtschaft in die Gesamtkosten einer HR-Landschaft einfügt, beschreibt der Leitfaden HR-Software TCO.
Zeitwirtschaft in Branchen mit Schicht- und Spitzenbetrieb
Welche Funktionen entscheiden, hängt vom Betrieb ab. Die sechs Profile zeigen, welche rechtlichen Vorgaben und Planungsmuster die Anforderungen an Zeitwirtschaft Software prägen. Anbieter und Auswahlkriterien je Branche finden Sie auf den verlinkten Branchenseiten.
Mehrschichtbetrieb und Nachtarbeit
Linienbesetzung und Qualifikationsnachweise prägen die Planung. Nachtarbeitnehmer dürfen nach Paragraf 6 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz regelmäßig höchstens acht Stunden werktäglich arbeiten, zehn Stunden nur mit Ausgleich innerhalb eines Kalendermonats oder von vier Wochen. Nachtzeit ist die Zeit von 23 bis 6 Uhr (Paragraf 2 Absatz 3).
Lager, Umschlag und Fahrpersonal
Für Fahrpersonal gilt zusätzlich die Verordnung (EG) Nr. 561/2006: Nach Artikel 6 beträgt die tägliche Lenkzeit höchstens neun Stunden, zweimal pro Woche zehn Stunden, die wöchentliche höchstens 56 Stunden. Im Lager dominieren Schichtmodelle und Saisonspitzen. Die Zeitwirtschaft muss beide Welten trennen oder sauber verbinden.
Wechselnde Spitzen, kurze Ruhezeiten
In Gaststätten und Beherbergungsbetrieben darf die Ruhezeit nach Paragraf 5 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz um bis zu eine Stunde verkürzt werden, wenn sie binnen eines Kalendermonats oder vier Wochen durch eine Ruhezeit von mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wird. Paragraf 17 Mindestlohngesetz verlangt zudem die Aufzeichnung der Arbeitszeit binnen sieben Tagen.
Viele Standorte, Sonn- und Feiertage
Dienstplanung je Filiale, Sonn- und Feiertagszuschläge und Auswertungen je Standort stehen im Vordergrund. Nach Paragraf 11 Absatz 1 Arbeitszeitgesetz müssen mindestens 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei bleiben. Das System sollte diese Grenze je Person bereits bei der Planung prüfen.
Besetzung, Qualifikation, Vertretung
Kurzfristige Vertretungen und Qualifikationsanforderungen bestimmen die Planung. Für Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung regelt Paragraf 5 Absatz 3 Arbeitszeitgesetz Besonderheiten der Ruhezeit bei Rufbereitschaft. Besetzungslücken sollten früh sichtbar sein, Gesundheitsdaten nur berechtigten Rollen.
Mobile Teams ohne feste Arbeitsstätte
Mobile Erfassung per App, Offline-Zwischenspeicherung und Zuordnung zu Projekten oder Kostenstellen sind zentral. Im Baugewerbe gilt die Aufzeichnungspflicht nach Paragraf 17 Mindestlohngesetz in Verbindung mit Paragraf 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Wer ohne Smartphone arbeitet, braucht eine Alternative wie QR-Check-in.
Geofencing, Rollen und Betriebsvereinbarung
Zeitwirtschaft verarbeitet Arbeitszeit und mittelbar Gesundheitsdaten. Drei Leitplanken helfen, Akzeptanz und Rechtssicherheit zu verbinden. Weitere Hinweise zur Beteiligung des Gremiums finden Sie in unserem Leitfaden Betriebsrat einbinden.
Datenminimierung und Zweckbindung
Zeiterfassung darf nur Daten verarbeiten, die für Nachweis, Planung und Abrechnung erforderlich sind (Artikel 5 Absatz 1 DSGVO, Paragraf 26 Absatz 1 BDSG). Datenschutz durch Technikgestaltung nach Artikel 25 DSGVO heißt hier: minimale Rechte, Löschfristen und Protokolle. Auskunftsanfragen nach Artikel 15 DSGVO sollten sich per Export beantworten lassen.
Prüfmerkmal statt Dauerortung
Geofencing kann eine Buchung plausibilisieren, wenn der Standort nur im Moment des Stempelns mit einer definierten Zone abgeglichen wird. Eine laufende Ortung ist für den Nachweis der Arbeitszeit regelmäßig nicht erforderlich. Empfehlenswert sind ereignisbezogene Speicherung ohne Bewegungsprofil, eine Alternative ohne Standort wie Terminal oder QR-Code und klare Hinweise in der App.
Betriebsvereinbarung als Rahmen
Geofences, Auswertungen und Sichtbarkeiten unterliegen der Mitbestimmung nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz. Regelungsbedürftig sind Zweck, Auswertungen, Zugriffsrechte, Löschfristen sowie Tausch- und Wunschdienstregeln. Ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Artikel 35 DSGVO nötig ist, prüft die oder der Datenschutzbeauftragte im Einzelfall.
In neun Schritten produktiv
Die Dauer hängt von Standortzahl, Zeitkontenmodellen und Schnittstellenaufwand ab. Halten Sie die Reihenfolge ein: Regeln, Datenschutz und Schnittstellen sollten geklärt sein, bevor der Pilot startet.
Ziele und Umfang
Standorte, Schichtmodelle, Kennzahlen und Zielwerte festlegen, damit der Pilot messbar wird.
Regeln und Fairness
Arbeitszeit, Pausen, Ruhezeiten, Tarif und Rotationsprinzipien dokumentieren und mit dem Betriebsrat abstimmen.
Datenschutz klären
Zwecke, Rollen, Löschfristen und Auftragsverarbeitung prüfen, bevor Echtdaten geladen werden.
Schnittstellen testen
Core HR, Payroll, Anmeldung und BI mit Testfällen und einem abgeschlossenen Vormonat prüfen.
Pilot durchführen
Ein bis zwei Standorte mit echten Spitzen wählen, Planungsregeln kalibrieren und Messpunkte setzen.
Beschäftigte befähigen
Kurzanleitungen, Hilfen in der App und feste Ansprechpersonen je Standort bereitstellen.
In Wellen ausrollen
Regionen oder Werke nacheinander anbinden, Kennzahlen wöchentlich prüfen, Regeln feinjustieren.
Prüffähigkeit sichern
Protokolle, Rechteprüfungen, Verfahren für Korrekturläufe und die Dokumentation der Zuordnungstabellen bereithalten.
Laufend verbessern
Im Quartalsrückblick Prognosequellen, Budgetlogik und Berichte nachschärfen.
Für die Vorbereitung der Anbieterdemos eignet sich die HR-Software Shortlist. Die Rechtsgrundlagen zur Erfassung erläutert unser Beitrag Arbeitszeiterfassungspflicht, die Aufzeichnung nach Mindestlohngesetz die Seite Mindestlohn Dokumentationspflicht.
Checkliste für die Anbieterdemo Zeitwirtschaft
Mit diesen Fragen vergleichen CHRO, CFO und IT-Leitung Demos für Zeitwirtschaft Software auf derselben Grundlage, egal ob ein Spezialist oder ein Suiten-Modul vor Ihnen steht. Bestehen Sie darauf, dass die Antworten vor der Vertragsunterschrift schriftlich vorliegen. Eine mündliche Zusage in der Demo reicht nicht.
Mobile Erfassung. Wie werden mobile und Außendienst-Erfassung technisch abgesichert, inklusive Geofencing und Offline-Fähigkeit der Terminals?
Zeitkontenmodelle. Welche Zeitkontenmodelle sind vorkonfiguriert, und wie aufwendig ist die Anpassung an unternehmenseigene Ampelkonten oder Jahresarbeitszeitmodelle?
Schichtplanung. Wie bildet die Schichtplanung gesetzliche Ruhezeiten und Höchstarbeitszeiten automatisiert ab, und wo liegt die Grenze der automatisierten Prüfung?
Schnittstellen. Welche Standardschnittstellen bestehen zur bestehenden Payroll- und ERP-Landschaft, und was kostet eine individuelle Anbindung?
Audit-Trail. Wie wird der Audit-Trail für Buchungen, Korrekturen und Genehmigungen technisch umgesetzt, und wie lange werden Protokolle vorgehalten?
Mitbestimmung. Welche Mitbestimmungsvorlagen und Freigabe-Workflows unterstützen den Betriebsrat bei der Einführung nach Paragraf 87 BetrVG?
Hosting und DSGVO. Wo werden die Zeiterfassungsdaten gehostet, und welche Nachweise legt der Anbieter für die Auftragsverarbeitung nach DSGVO vor?
Gesamtkosten. Wie transparent sind die Gesamtkosten über Terminals, Lizenzen, Wartung und Anbindung über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren?
Holen Sie außerdem mindestens eine Referenz aus einer Branche mit ähnlich komplexen Schichten ein. Spielen Sie die acht Fragen in der Demo mit einem eigenen, realistischen Schichtplan durch, statt sich mit der Standarddemo zufriedenzugeben. Halten Sie die Antworten schriftlich fest, dann können Sie sich bei Vertrag und Einführung darauf berufen.
Häufige Fragen zu Zeitwirtschaft Software
Antworten auf die Fragen, die CHRO, CFO und IT-Leitung vor der Einführung oder Ablösung einer Zeitwirtschaft Software am häufigsten stellen.
Zeitwirtschaft Software erfasst, verwaltet und wertet Arbeitszeiten von Mitarbeitenden aus und verbindet diese Daten mit Schichtplanung, Personaleinsatzplanung und Zeitkontenmodellen. Sie wird eingesetzt, um gesetzliche Nachweispflichten zu erfüllen, Personaleinsätze bedarfsgerecht zu planen und Zeitdaten korrekt an die Lohnabrechnung zu übergeben. Zielgruppe sind Unternehmen mit Schichtbetrieb, wechselnden Arbeitsorten oder tarifgebundenen Arbeitszeitmodellen, typischerweise ab etwa 50 Mitarbeitenden aufwärts. In größeren Organisationen ersetzt sie manuelle Stundenzettel und Excel-Tabellen durch strukturierte, auswertbare Daten.
Ja. Der Europäische Gerichtshof verpflichtete die Mitgliedstaaten am 14. Mai 2019 in der Rechtssache C-55/18, ein objektives und verlässliches System zur Arbeitszeiterfassung vorzuschreiben. Das Bundesarbeitsgericht leitete daraus am 13. September 2022 im Beschluss 1 ABR 22/21 eine unmittelbare Pflicht deutscher Arbeitgeber ab, gestützt auf Paragraf 3 Absatz 2 Nummer 1 Arbeitsschutzgesetz. Diese Pflicht gilt bereits heute als geltendes Recht, unabhängig davon, ob die geplante Novelle des Arbeitszeitgesetzes verabschiedet wird.
Arbeitgeber müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit ihrer Mitarbeitenden erfassen, unabhängig von Betriebsgröße oder Branche. Die Erfassung muss objektiv, verlässlich und zugänglich sein, reine Vertrauensarbeitszeit ohne jede Dokumentation genügt seither nicht mehr. Wie die Erfassung technisch umgesetzt wird, elektronisch oder in Papierform, lässt der Beschluss offen, in der Praxis setzen die meisten Unternehmen jedoch auf digitale Zeitwirtschaft Software. Bitkom-Zahlen aus dem Jahr 2025 zeigen, dass 74 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten die Arbeitszeit inzwischen strukturiert erfassen.
Nein. Eine Novelle des Arbeitszeitgesetzes liegt Stand Oktober 2026 nur als Referentenentwurf vor, der am 18. Juni 2026 bekannt wurde. Nach Berichten von LTO, Handwerksblatt und t-online, die wir als Sekundärquellen nennen und die nicht amtlich bestätigt sind, sieht der Entwurf eine elektronische, tagesaktuelle Aufzeichnung und für tarifgebundene Betriebe eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit vor. Als Inkrafttreten nannte der Entwurf den 1. Januar 2027. Ein Kabinettsbeschluss ist uns nicht bekannt. Bis zu einem Gesetz bleibt es bei dem EuGH-Urteil C-55/18 und dem BAG-Beschluss 1 ABR 22/21.
Zeitwirtschaft-Spezialisten wie ATOSS, GFOS, ISGUS, Interflex, tisoware oder PCS Systemtechnik haben Zeiterfassung, Schichtplanung und oft eigene Hardware-Terminals als Kerngeschäft entwickelt und bilden dadurch komplexe Zeitkontenmodelle und Schichtszenarien meist tiefer ab. Generalistische HR-Suiten, deren Kerngeschäft Recruiting, Core HR oder Payroll ist, bieten Zeitwirtschaft häufig als zusätzliches Modul an, das für einfache Gleitzeitmodelle ausreicht, bei komplexer Schichtplanung oder eigener Terminal-Hardware aber häufiger an Grenzen stößt. Die Wahl zwischen beiden Schichten hängt von der Komplexität der Arbeitszeitmodelle und dem Integrationsbedarf in bestehende ERP- und Payroll-Systeme ab.
Zeitkontenmodelle bilden ab, wie Ist-Arbeitszeit gegenüber der vertraglich vereinbarten Soll-Arbeitszeit verrechnet wird. Verbreitet sind Gleitzeitkonten mit Kernarbeitszeit, Ampelkonten mit farblich markierten Warnschwellen für Über- oder Unterstunden sowie Jahresarbeitszeitkonten, die saisonale Schwankungen über zwölf Monate ausgleichen. Ergänzend existieren Mehrarbeits- und Freizeitausgleichskonten für Zuschläge, die entweder ausgezahlt oder in Freizeit umgewandelt werden. Zeitwirtschaft Software muss diese Modelle parallel führen können, wenn unterschiedliche Mitarbeitendengruppen unterschiedlichen Regelungen unterliegen.
Zeitwirtschaft dokumentiert die personenbezogene Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes und ist rechtlich vor allem durch Arbeitszeitrecht und Mitbestimmung geprägt. Betriebsdatenerfassung im Fertigungsumfeld erfasst dagegen Maschinenlaufzeiten, Stückzahlen und Auftragsfortschritte und dient in erster Linie der Produktionssteuerung und Auslastungsplanung. In der Praxis laufen beide Datenströme häufig über dieselben Terminals in der Fertigungshalle zusammen, bleiben technisch und rechtlich aber unterschiedliche Systemkategorien mit unterschiedlichen Auswertungszielen.
Sofern im Unternehmen ein Betriebsrat besteht, hat er nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz ein Mitbestimmungsrecht bei der Einführung technischer Einrichtungen, die Verhalten oder Leistung von Mitarbeitenden überwachen können, wozu Zeiterfassungssysteme regelmäßig zählen. Zusätzlich greift Nummer 2 bei Fragen zur Lage der Arbeitszeit, etwa bei neuen Schichtmodellen. Existiert kein Betriebsrat, entfällt dieses Mitbestimmungsrecht, die materielle Pflicht zur Arbeitszeiterfassung aus dem BAG-Beschluss bleibt davon unberührt bestehen.
Eine allgemeingültige Dauer gibt es nicht. Sie hängt von der Zahl der Standorte, den Zeitkontenmodellen, dem Schnittstellenaufwand und der Beteiligung des Betriebsrats ab und wird maßgeblich vom internen Projektteam bestimmt. Die Auswahl gliedert sich von der Anforderungsklärung über Anbieterdemos bis zur Vertragsverhandlung. Die technische Einführung mit Terminal-Rollout, Schnittstellenanbindung und Schulung schließt sich danach an. Planen Sie einen Pilot an ein bis zwei Standorten und rollen Sie in Wellen aus, wie der Abschnitt Einführung beschreibt.
Mobile Zeiterfassung über Smartphone-Apps ermöglicht es Außendienst- und Servicemitarbeitenden, Arbeitszeiten direkt am Einsatzort zu buchen, statt sie nachträglich manuell zu erfassen. Geofencing- oder GPS-gestützte Funktionen können dabei plausibilisieren, ob eine Buchung am erwarteten Einsatzort erfolgt ist, was insbesondere bei Kundenterminen oder Baustelleneinsätzen relevant ist. Für hybride Teams mit wechselndem Homeoffice- und Büroanteil ist zusätzlich eine Web-Erfassung ohne feste Hardware-Bindung sinnvoll. Die Auswahl sollte prüfen, wie robust die mobile Erfassung auch bei instabiler Internetverbindung funktioniert, etwa durch Offline-Zwischenspeicherung.
Beim Wechsel der Zeitwirtschaft Software müssen bestehende Zeitkonten, offene Resturlaubsansprüche und laufende Ausgleichszeiträume vollständig in das neue System migriert werden, damit keine Ansprüche verloren gehen oder doppelt entstehen. Ein sauberer Wechsel erfordert einen definierten Stichtag, zu dem alte und neue Systeme parallel abgeglichen werden, sowie eine Übergangsphase mit Testbuchungen vor dem produktiven Umstieg. Anbieter unterscheiden sich deutlich darin, wie strukturiert sie Migrationswerkzeuge und Unterstützung für diesen Übergang bereitstellen. Unternehmen sollten diesen Migrationsaufwand bereits in der Anbieterdemo konkret erfragen und nicht erst im laufenden Projekt.
Öffentlich belegt sind nur einzelne Hersteller. Papershift nennt Core 4, Premium 6 und Professional 9 Euro je Mitarbeitende und Monat, dazu 39 Euro Grundgebühr für den Basic Support, bei jährlicher Zahlung 10 Prozent Rabatt, netto zuzüglich Mehrwertsteuer. gastromatic nennt Starter ab 69,50 und Professional ab 99,50 Euro im Monat je 10 Mitarbeitende. Für ATOSS Suiten, Quinyx, HRworks und Personio gibt es keinen öffentlichen Euro Betrag (laut den Profilen auf Find-Your-HR, abgerufen am 8. und 9. Oktober 2026, Stand: Oktober 2026). Weitere Preise zeigt der HR Software Preisindex 2026 von Find-Your-HR.
Ein HCM-System deckt die Kern-HR-Prozesse ab, also Stammdaten, Personalakte, Recruiting, Entwicklung und oft die Lohnabrechnung. Workforce Management konzentriert sich auf alles, was direkt auf Einsatzplanung, Arbeitszeit, Abwesenheit und Personalkosten wirkt: Bedarfsprognose, Dienstplanung, Zeiterfassung, Zeitkonten und die Übergabe an die Payroll. Die Grenze ist fließend, denn viele HCM-Suiten bringen Zeit- und Schichtmodule mit, während spezialisierte Anbieter bei Prognose und Optimierung tiefer gehen. Reine Bewerberverwaltung gehört nicht zum Workforce Management.
Die Schnittstelle überträgt geprüfte Ist-Zeiten, Zuschlagsarten, Kontenstände, Abwesenheiten sowie Kostenstellen oder weitere Dimensionen. Dazu gehören eine dokumentierte Zuordnungstabelle zwischen den Schlüsseln beider Systeme, ein Protokoll je Übergabelauf und ein Rückspielkanal für Korrekturen. Stichtage und Abschlusszeitpunkte müssen mit der Lohnabrechnung abgestimmt sein. Prüfen Sie die Übergabe am Beispiel eines abgeschlossenen Vormonats, bevor Sie in den Echtbetrieb wechseln.
Zeiterfassung hält fest, wann gearbeitet wurde: Beginn, Ende, Dauer und Pausen. Zeitwirtschaft bewertet diese Zeiten, führt Zeitkonten, berechnet Zuschläge, verwaltet Abwesenheiten und übergibt geprüfte Daten an die Lohnabrechnung. Workforce Management plant zusätzlich vorab, wer wann gebraucht wird, mit Bedarfsprognose und Dienstplanung. Das ist die Lesart von Find-Your-HR und kein Standard, Anbieter ziehen die Grenzen unterschiedlich. Fragen Sie deshalb je Funktion, ob sie im Angebotspaket enthalten ist (Stand: Oktober 2026).
Quellen und Fundstellen
Gesetze, Urteile und Preislisten mit Herausgeber, Adresse und Abrufdatum. Stand: Oktober 2026.
| Titel | Anbieter oder Behörde | URL | Abruf |
|---|---|---|---|
| Arbeitszeitgesetz, Paragraf 16 | gesetze-im-internet.de | https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__16.html | 12.10.2026 |
| Arbeitsschutzgesetz, Paragraf 3 | gesetze-im-internet.de | https://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__3.html | 12.10.2026 |
| Mindestlohngesetz, Paragraf 17 | gesetze-im-internet.de | https://www.gesetze-im-internet.de/milog/__17.html | 12.10.2026 |
| Betriebsverfassungsgesetz, Paragraf 87 | gesetze-im-internet.de | https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__87.html | 12.10.2026 |
| Beschluss 1 ABR 22/21 vom 13.09.2022 | Bundesarbeitsgericht | https://www.bundesarbeitsgericht.de/ | 12.10.2026 |
| Urteil C-55/18 vom 14.05.2019 | EuGH über EUR-Lex | https://eur-lex.europa.eu/ | 12.10.2026 |
| ArbZG-Novelle, Berichterstattung (Sekundärquellen: LTO, Handwerksblatt, t-online) | Fachpresse, Juni bis Juli 2026 | https://find-your-hr.de/de/arbeitszeiterfassungspflicht/ | 12.10.2026 |
| Papershift Preise | Papershift GmbH | https://www.papershift.com/preise | 08.10.2026 |
| gastromatic Preise | vertical cloud solution GmbH | https://www.gastromatic.com/de/preise | 08.10.2026 |
| Crewmeister Preise | Crewmeister GmbH | https://crewmeister.com/de/preise | 08.10.2026 |
| HR Software Preisindex 2026 | Find-Your-HR | https://find-your-hr.de/de/hr-software-preisindex-2026/ | 12.10.2026 |
| Methodik: Wie wir bewerten, gewichten und vergleichen | Find-Your-HR | https://find-your-hr.de/de/methodik-wie-wir-bewerten-gewichten-und-vergleichen/ | 12.10.2026 |
| Anbieterprofile (ATOSS, gastromatic, HRworks, Papershift, Personio, Quinyx) | Find-Your-HR mit Herstellerangaben | https://find-your-hr.de/de/hr-software-anbieter/ | 12.10.2026 |
| Bundesurlaubsgesetz, Paragraf 3 | gesetze-im-internet.de | https://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__3.html | 19.10.2026 |
| Arbeitszeitgesetz, Paragraf 3 | gesetze-im-internet.de | https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__3.html | 19.10.2026 |
| Arbeitszeitgesetz, Paragraf 4 | gesetze-im-internet.de | https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__4.html | 19.10.2026 |
| Arbeitszeitgesetz, Paragraf 5 | gesetze-im-internet.de | https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__5.html | 19.10.2026 |
Welche Zeitwirtschaft Software passt zu Ihrem Betrieb?
Das KI-Matching zeigt Ihnen, welche Systeme in Frage kommen. Im HR Selection Portal vergleichen Sie die Kandidaten danach im Detail, anbieterneutral und ohne Provisionsmodell. Wie wir Anbieter einordnen, beschreibt die Methodik, veröffentlichte Preise sammelt der HR Software Preisindex 2026.