Personio Erfahrungen, Kosten und Einordnung für den DACH-Mittelstand
Personio ist eine Cloud-HR-Software der Personio SE & Co. KG aus München, gegründet 2015. Die Plattform verbindet Personalakte, Zeiterfassung, Recruiting und das Lohnabrechnungsmodul Personio Payroll für Deutschland. Der Hersteller richtet sie an wachsende Unternehmen mit 10 bis 10.000 Beschäftigten und nennt keine Euro Preise (personio.com und personio.de/preise, Abruf 19. Oktober 2026).
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Kategorie | HR-Plattform für Core HR, Talent, Payroll und Employee Finance (Eigenbeschreibung) |
| Sitz | Personio SE & Co. KG, München |
| Zielgröße | 10 bis 10.000 Beschäftigte (Herstellerangabe) |
| Kunden | Über 16.000 Organisationen (Herstellerangabe) |
| Preis | Auf Anfrage, kein Euro Betrag veröffentlicht |
| Payroll | Nur Deutschland |
Dieses Produkt im Anbieterkatalog ansehen: Personio im Portal Katalog
Zuletzt geprüft: 19. Oktober 2026 · Stand: Oktober 2026 · Redaktionell erstellt von Find-Your-HR · Anbieter zahlen nicht für eine Nennung auf dieser Seite
Was kostet Personio?
Personio veröffentlicht keine Preise je Beschäftigtem und Monat. Alle Beträge für die Pläne Core und Core Pro sowie für Apps und Payroll gibt es nur als individuelles Angebot nach einer Webdemo, öffentlich belegt sind nur eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und eine einmalige Einrichtungsgebühr nach Unternehmensgröße. Die Tabelle zeigt, was öffentlich steht und was nicht; Schätzungen aus Dritt-Quellen nutzen wir nicht. Die Preislage der übrigen Anbieter mit Quelle und Abrufdatum zeigt der HR Software Preisindex 2026.
| Baustein | Preis je Beschäftigtem und Monat | Mindestanzahl, Einrichtung, Laufzeit | Leistung (Herstellerangabe) |
|---|---|---|---|
| Plan Core | Preis auf Anfrage | Keine Mindestanzahl genannt; Zielgröße laut Hersteller 10 bis 10.000 Beschäftigte | Digitale Personalakte, Organigramm, Dokumentenverwaltung, Zeiterfassung, Abwesenheiten, Reporting, Workflows und vorbereitende Lohnabrechnung. |
| Plan Core Pro | Preis auf Anfrage | Keine Mindestanzahl genannt; Zielgröße wie Core | Alles aus Core, zusätzlich unbegrenzte Legal Entities, Workforce Planning, öffentliche API, OAuth sowie Okta und Microsoft Entra ID. |
| Apps | Preis auf Anfrage | Zubuchbar je Bedarf | Unter anderem Recruiting (Small, Medium, Large für 5, 25 oder unbegrenzt veröffentlichte Stellen), Performance, Compensation Management, Surveys, Whistleblowing und DATEV-Integration. |
| Personio Payroll | Preis auf Anfrage (Abrechnung pro Beschäftigte und Monat) | Nur Deutschland | Lohnabrechnung als eigener Baustein; keine zusätzlichen Kosten für die Kommunikation mit Behörden. |
| Einrichtung | Betrag nicht öffentlich | Einmalige Gebühr, abhängig von der Unternehmensgröße | Typische Einführungsdauer laut Hersteller 4 bis 6 Wochen. |
| Laufzeit und Zahlweise | Kein Lizenzrabatt genannt | Jahresabo, Mindestlaufzeit 12 Monate | Verlängerung nach § 7 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. |
Quellen: personio.com/pricing und personio.de/preise, abgerufen am 9. und 19. Oktober 2026; Hilfecenter: Übersicht der Pläne und Apps und personio.com/apps/payroll, abgerufen am 8. Oktober 2026. Stand: Oktober 2026.
Personio Kosten bei 25 und bei 100 Beschäftigten
Weil kein Listenpreis vorliegt, bleibt der Monatspreis eine Variable. P steht für den Preis je Beschäftigtem und Monat aus Ihrem Angebot. Alle anderen Werte folgen aus den Herstellerangaben: Alle aktiven Nutzer zählen zur Lizenzmenge, Rabatte sind nicht berücksichtigt, und in Core sind eSignature-Workflows auf 8 Prozent der Beschäftigtenlizenzen begrenzt. Eine Kostenrechnung mit Annahmen und Quellen finden Sie auf der Seite Personio Kosten und Preise.
| Beschäftigte (Lizenzen) | Software pro Jahr | Plus einmalige Einrichtung | eSignature-Grenze in Core (8 %) |
|---|---|---|---|
| 25 | 25 × 12 × P = 300 × P | + E | 2 Lizenzen |
| 100 | 100 × 12 × P = 1.200 × P | + E | 8 Lizenzen |
Hinzu kommen die einmalige Einrichtung E, zubuchbare Apps und Payroll. Ein Betrag in Euro ist erst mit Ihrem Angebot möglich. Quellen: personio.com/pricing, abgerufen am 9. Oktober 2026; Rechenschema von Find-Your-HR. Gesamtkosten über mehrere Jahre rechnen Sie mit dem Leitfaden zu den Gesamtkosten von HR-Software.
Beschäftigtenzahl
Alle aktiven Nutzer zählen zur Lizenzmenge (Herstellerangabe). Prüfen Sie, ob Ehemalige, Bewerbende und Externe mitzählen.
Plan und Apps
Core genügt für Personalakte und Zeit. Mehrere Rechtseinheiten, Workforce Planning und API verlangen Core Pro; Recruiting, Performance und weitere Apps kommen hinzu.
Payroll
Die Lohnabrechnung ist ein eigener Baustein pro Beschäftigte und Monat. Alternativ exportieren Sie in DATEV und rechnen dort ab. Das verschiebt die Kosten, es senkt sie nicht automatisch.
Einrichtung und Dauer
Die einmalige Gebühr hängt von der Größe ab. Personio nennt als typische Einführungsdauer 4 bis 6 Wochen (Personio HR-Lexikon, abgerufen am 8. Oktober 2026). Ihr eigener Aufwand kommt dazu.
Nebenkosten
Qualifizierte elektronische Signaturen werden pro Signatur abgerechnet. In Core sind eSignature-Workflows auf 8 Prozent der Beschäftigtenlizenzen begrenzt. Gebühren für Jobportale zahlen Sie an Dritte.
Preisbindung
Fragen Sie nach Preisen bei Wachstum und nach der Preisanpassung bei Verlängerung. Beides ist öffentlich nicht beschrieben.
Kostentreiber: Erfahrungswerte von Find-Your-HR und Herstellerangaben, abgerufen am 8. Oktober 2026 (siehe Quellenliste).
Personio im Überblick
Personio bündelt Personalakte, Zeit, Recruiting und Lohnabrechnung in einer Cloud-Plattform für wachsende Unternehmen. Der Preis ist nicht öffentlich: Es gibt die Pläne Core und Core Pro, ein Jahresabo mit mindestens 12 Monaten Laufzeit und eine einmalige Einrichtungsgebühr nach Unternehmensgröße (Herstellerangabe). Stand: Oktober 2026.
2015, München
Gegründet von Hanno Renner, Ignaz Forstmeier, Roman Schumacher und Arseniy Vershinin. Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Personio, abgerufen am 8. Oktober 2026.
Personio SE & Co. KG, München
Hauptsitz München laut Wikipedia; Rechtsform laut Copyright-Vermerk auf personio.com, abgerufen am 8. Oktober 2026.
10 bis 10.000 Beschäftigte
Herstellerangabe: „Personio is suitable for companies with 10-10,000 employees“. Die Startseite unterscheidet Growth (unter 200), Mid-Market (200 bis 1.000) und Enterprise (ab 1.000). Quelle: personio.com/pricing, abgerufen am 8. Oktober 2026.
HR-Plattform
Eigenbeschreibung: Plattform für Core HR, Talent, Payroll und Employee Finance. Quelle: personio.com, abgerufen am 8. Oktober 2026.
Über 16.000 Organisationen
Herstellerangabe: mehr als 1,6 Millionen Beschäftigte bei über 16.000 Organisationen. Wikipedia nannte für Juni 2024 rund 12.000 Kunden in 70 Ländern. Quelle: personio.com, abgerufen am 8. Oktober 2026.
Core und Core Pro
Individuelles Angebot nach Beschäftigtenzahl, Plan und Apps. Keine Listenpreise. Quelle: personio.com/pricing, abgerufen am 8. Oktober 2026.
Nur Deutschland
Personio Payroll ist ITSG-zertifiziert (Pressemeldung vom 10.04.2024) und laut Hersteller nur in Deutschland verfügbar. Quelle: personio.com/apps/payroll, abgerufen am 8. Oktober 2026.
Rund 1.800 (Oktober 2025)
Die Personalwirtschaft berichtete am 31.10.2025 von einem Stellenabbau um 10 Prozent (165 Stellen) und danach rund 1.800 Beschäftigten. Wikipedia nannte für Juni 2024 rund 2.000.
Hinweis zu Zahlen: Die Angaben zu Kunden und Beschäftigten stammen von der Herstellerseite, von Wikipedia und aus der Fachpresse und weichen je nach Stichtag voneinander ab. Maßgeblich ist der jeweils genannte Stand.
Für wen Personio passt und für wen eher nicht
Die Einordnung beruht auf den Herstellerangaben und dem Hilfecenter von Personio. Sie ersetzt keine Prüfung in der Demo.
Passt gut, wenn
- Sie haben etwa 10 bis 10.000 Beschäftigte (Herstellerangabe) und sind überwiegend in Deutschland oder der EU tätig.
- Sie möchten Personalakte, Zeit, Recruiting und Lohn in einem System führen und Standardprozesse per Workflow automatisieren.
- Ihre Lohnabrechnung läuft in Deutschland und Sie sind Dienstleister, Beratung, IT-Unternehmen oder Handels- und Gewerbebetrieb. Dafür ist Personio Payroll laut Hilfecenter ausgelegt.
- Sie brauchen viele Anbindungen: Der Hersteller nennt über 200 Integrationen, darunter DATEV LODAS und DATEV Lohn und Gehalt.
- Sie suchen ein Angebot mit Plänen statt Einzellizenzen und akzeptieren ein Jahresabo mit 12 Monaten Mindestlaufzeit.
Passt weniger, wenn
- Ihr Schwerpunkt liegt in der Schweiz oder in Österreich: Eine eigene Swissdec-Zertifizierung und eine ELDA-Anbindung sind nicht belegt.
- Sie sind öffentliche Hand, Baugewerbe (Baulohn), Landwirtschaft oder Seeschifffahrt: Diese Bereiche schließt das Hilfecenter für Personio Payroll aus.
- Sie brauchen in der Lohnabrechnung Kurzarbeitergeld, Altersteilzeit oder Netto-zu-Brutto: Das Hilfecenter nennt diese Fälle als nicht unterstützt.
- Ihre Ausschreibung verlangt öffentliche Listenpreise oder ein BSI-C5- oder TISAX-Zertifikat: Beides ist öffentlich nicht belegt.
- Sie planen komplexe Schichtmodelle: Personio bindet dafür Partner wie ATOSS, Shiftbase oder Planday an.
- Sie wollen Lohnabrechnung in mehreren Ländern aus einem System: Personio Payroll ist nur in Deutschland verfügbar.
Quellen: personio.com/pricing; Hilfecenter: Personio Payroll; Marketplace; Recherche der Find-Your-HR-Redaktion, abgerufen am 8. Oktober 2026.
Was belegt für Personio spricht und wo es Grenzen gibt
Neutrale Gegenüberstellung ohne Wertung. Jeder Punkt ist belegt oder als Herstellerangabe gekennzeichnet.
Stärken
- Eine Plattform für Personalakte, Zeit, Recruiting und Payroll (Herstellerangabe, personio.com).
- Personio Payroll ist ITSG-zertifiziert (Pressemeldung des Herstellers vom 10.04.2024).
- Anbindung an DATEV LODAS und DATEV Lohn und Gehalt, Gegenrichtung für Abrechnungen und eAU (personio.de/funktionen/datev).
- Rollenbasierter Datenzugriff und Single Sign-on; Okta und Microsoft Entra ID mit Core Pro (Hilfecenter).
- ISO/IEC 27001:2022 laut Trust Center des Herstellers.
Grenzen
- Keine öffentlichen Listenpreise; Einrichtungsgebühr nicht beziffert (Herstellerangabe).
- Payroll nur in Deutschland, mit ausgeschlossenen Branchen und nicht unterstützten Lohnarten (Hilfecenter).
- Jahresabo mit mindestens 12 Monaten Laufzeit.
- Schweiz und Österreich nur über Partner beziehungsweise nicht belegt.
- Im Trust Center sind SOC 2, BSI C5 und TISAX nicht gelistet.
- Spezialisierte Schichtplanung läuft über Partnersysteme.
Quellen: personio.com; personio.com/security; trust.personio.com; personio.de/funktionen/datev, alle abgerufen am 8. Oktober 2026.
Was Personio abdeckt und woran es andockt
Personio ist modular aufgebaut. Der Plan bestimmt den Kern, Apps erweitern ihn. Der Hersteller nennt über 200 Integrationen (Herstellerangabe, personio.com/pricing).
Personalverwaltung
Digitale Personalakte, Organigramm, Dokumentenverwaltung, Gehaltsverwaltung, Standardberichte und ein Berichtsgenerator gehören zu Core (Hilfecenter).
Zeit und Abwesenheiten
Zeiterfassung und Abwesenheitsmanagement laufen im selben System wie die Personalakte. Für Schichtplanung nennt der Marketplace Partner wie ATOSS, Shiftbase und Planday.
Recruiting
Bewerbermanagement als App in drei Größen nach Zahl der veröffentlichten Stellen (5, 25, unbegrenzt). Anbindung externer Tools wie Greenhouse, Workable und Ashby.
Talent und Erlebnis
Apps für Performance, Compensation Management, Surveys, Conversations und Whistleblowing (Hilfecenter). Workforce Planning gehört zu Core Pro.
Workflows
Onboarding- und Offboarding-Workflows, Genehmigungsprozesse, rollenbasierte Erinnerungen und eSignatur-Workflows (Hilfecenter).
Mobile App und API
Mobile App in allen Plänen; öffentliche API und OAuth ab Core Pro (Hilfecenter).
Lohn und Buchhaltung
- DATEV LODAS, DATEV Lohn und Gehalt
- ADDISON, ADP AdvancedPay
- PayFit, Xero, Sage 50
Identität und Zusammenarbeit
- Google SSO, Okta, Microsoft Entra ID
- Slack, Microsoft Teams
- Google Workspace Directory Sync
DATEV im Detail
Von Personio nach DATEV gehen Stammdaten, Fixgehälter, Stundenlöhne, Bezüge und Abwesenheiten. Zurück kommen Abrechnungen und eAU. Die Einrichtung dauert laut Hersteller von wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen.
Quellen: Hilfecenter: Pläne und Apps; Personio Marketplace; DATEV-Integration, abgerufen am 8. Oktober 2026. Funktionen sind Herstellerangaben und in der Demo zu prüfen. Vertiefung: Funktionen von HR-Software.
Wie belastbar ist die DACH-Abdeckung?
Neutralität heißt, Lücken zu benennen. Die Abdeckung unterscheidet sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz deutlich.
ITSG-zertifiziert seit April 2024
Personio Payroll meldet laut Hilfecenter unter anderem DEÜV-Meldungen, Jahresmeldungen und Beitragsnachweise, meldet neue Beschäftigte automatisch für ELStAM an und ruft eAU ab. A1-Bescheinigungen sind für Standardfälle möglich. Nicht unterstützt sind Kurzarbeitergeld, Altersteilzeit und Netto-zu-Brutto.
- ITSG-Zertifizierung, Meldung vom 10.04.2024
- Nur Deutschland; Baulohn, öffentliche Hand, Landwirtschaft und Seeschifffahrt ausgeschlossen
- Alternative: Export nach DATEV oder ADDISON
Mitbestimmung im Einzelfall prüfen
Personio bietet rollenbasierten Datenzugriff. Ob eine Konfiguration als technische Überwachungseinrichtung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG gilt, hängt von der Nutzung ab und wird meist in einer Betriebsvereinbarung geregelt. Eine eigene Aussage des Herstellers zu Auswertungen für den Betriebsrat ist öffentlich nicht auffindbar. Hinweise: Betriebsrat im HR-Projekt einbinden.
- Rollen und Berechtigungen im Hilfecenter
- Betriebsvereinbarung vor Go-live klären
Über Partner, nicht nativ belegt
Eine eigene Swissdec-Zertifizierung ist nicht belegt. Die Anbindung läuft über Schnittstellen zu zertifizierten Anbietern wie SwissSalary und über den Vertriebspartner HR Campus AG. Für Österreich und ELDA liegt keine belastbare Quelle vor. Länderseiten: Österreich, Schweiz.
- Schnittstelle zu SwissSalary
- ELDA-Anbindung öffentlich nicht belegt
Quellen: Hilfecenter: Personio Payroll; ITSG-Meldung; alle abgerufen am 8. Oktober 2026. Zu SwissSalary und HR Campus AG (Recherche August 2026): swisssalary.com/partner/partnersysteme/personio; hr-campus.ch. Überblick: Payroll-Software.
Sicherheit und Speicherort
Nur belegte Nachweise sind aufgeführt. Fehlende Nachweise werden als solche genannt.
ISO/IEC 27001:2022 und 27017
Das Trust Center nennt ISO/IEC 27001:2022, die Erklärung zur Anwendbarkeit und ISO/IEC 27017:2015 für Cloud-Dienste. Laut personio.com/security prüft eine unabhängige Stelle jährlich. Zertifizierungsdaten nennt das Trust Center nicht.
- Quelle: trust.personio.com
- Quelle: personio.com/security
SOC 2, BSI C5, TISAX
Keiner dieser Nachweise ist im Trust Center gelistet (Stand der Prüfung: 8. Oktober 2026). Das heißt nicht, dass sie fehlen, sondern dass sie öffentlich nicht belegt sind. Fragen Sie sie im Vergabeprozess ab.
- Öffentlich nicht verifizierbar
Speicherort und DSGVO
Eine Sicherheitsbroschüre des Herstellers vom 24.02.2022 nennt AWS-Server in der EU mit Region Frankfurt. Das Trust Center nennt keinen Standort. Verschlüsselung in Übertragung und Speicherung sowie DSGVO-Konformität nennt personio.com/security. Mehr: DSGVO bei HR-Software.
- Quelle: AWS-Sicherheitsbroschüre, 24.02.2022
Wo Personio in der Praxis eingesetzt wird
Der Hersteller veröffentlicht keine Branchenstatistik. Die Zuordnung folgt den Angaben im Hilfecenter und im Marketplace.
Dienstleister und Beratungen
Personio Payroll nennt Dienstleister, Beratungen und IT-Unternehmen als Zielbranchen (Hilfecenter).
Branchenseite öffnen →Mittelstand
Zielsegment laut Hersteller: wachsende Unternehmen von unter 200 bis über 1.000 Beschäftigten.
Branchenseite öffnen →Handel und Filiale
Handels- und Gewerbebetriebe zählen laut Hilfecenter zur Payroll-Zielgruppe. Für Schichtplanung in Filialen sind Partner wie Shiftbase oder Planday gelistet.
Branchenseite öffnen →Fertigung und Industrie
Für komplexe Schichtmodelle nennt der Marketplace Partnersysteme wie ATOSS. Prüfen Sie Schicht- und Tariflogik in der Demo.
Branchenseite öffnen →Öffentliche Hand
Personio Payroll schließt die öffentliche Hand aus (Hilfecenter). Prüfen Sie auf der Branchenseite geeignete Alternativen.
Branchenseite öffnen →Österreich und Schweiz
Abdeckung nur über Partner beziehungsweise nicht belegt. Länderseiten mit Anforderungen an Meldeverfahren.
Länderseite öffnen →Personio Alternativen im Vergleich
Wer Personio mit anderen Lösungen vergleichen möchte, findet hier fünf Anbieter mit eigenem Profil auf Find-Your-HR, darunter HRworks, Factorial, Sage HR Suite und rexx systems. Die Reihenfolge ist keine Rangfolge, es gibt keine bezahlte Platzierung. Die ausführliche Übersicht steht im Vergleich der Personio Alternativen. Für Unternehmen im SAP-Umfeld gibt es zusätzlich den Vergleich von Personio und SAP SuccessFactors.
HRworks
HR-Suite aus Freiburg für 20 bis 500 Beschäftigte mit Schwerpunkt Reisekosten. Lohnabrechnung nur vorbereitend, Abrechnung in DATEV oder ADDISON.
Zum Profil →Factorial
All-in-One-HR-Software, gegründet 2016 in Barcelona. Deutsche Lohnabrechnung laut Profil vorbereitend.
Zum Profil →rexx systems
Modulare HR-Software aus Hamburg mit Recruiting- und Talentmanagement, nach eigenen Angaben unabhängig und eigenfinanziert. Der Vergleich von Personio und rexx systems stellt beide Systeme nebeneinander.
Zum Profil →Sage HR Suite
Personalabrechnung und HR-Software der Sage GmbH, Frankfurt, mit ITSG-Zertifikat laut Sage (Herstellerangabe), für etwa 50 bis 5.000 Beschäftigte.
Zum Profil →Workday
HCM- und Finanzsoftware aus den USA, überwiegend für Großunternehmen. Zum Vergleich gibt es eine eigene Seite.
Zum Profil →Häufige Fragen zu Personio
Was ist Personio und für welche Unternehmen eignet sich die Software?
Personio ist eine Cloud-HR-Software der Personio SE & Co. KG aus München, die Personalakte, Zeiterfassung, Recruiting und Payroll in einer Plattform verbindet (personio.com, abgerufen am 19. Oktober 2026). Der Hersteller nennt 10 bis 10.000 Beschäftigte als Zielgröße und beschreibt die Plattform als gebaut für wachsende Organisationen. Die Lohnabrechnung Personio Payroll gibt es nur für Deutschland.
Was kostet Personio?
Personio veröffentlicht keine Listenpreise. Der Preis hängt von Beschäftigtenzahl, Plan (Core oder Core Pro) und gewählten Apps ab und wird im Angebot genannt. Hinzu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr nach Unternehmensgröße. Das Jahresabo hat mindestens 12 Monate Laufzeit (personio.com/pricing, abgerufen am 9. Oktober 2026).
Was kostet Personio pro Mitarbeiter und Monat?
Eine Zahl pro Mitarbeiter und Monat nennt der Hersteller nicht. Auch für Personio Payroll gilt nur: Abrechnung pro Beschäftigte und Monat, Angebot auf Anfrage. Zahlen aus Dritt-Quellen sind keine Herstellerpreise und sollten Sie nicht für Budgets verwenden. Nutzen Sie das Rechenschema im TCO-Leitfaden.
Was unterscheidet Core und Core Pro?
Core umfasst laut Hilfecenter Personalakte, Zeit, Abwesenheiten, Reporting, Workflows und vorbereitende Lohnabrechnung. Core Pro ergänzt unbegrenzte Legal Entities, Workforce Planning, Zugriff auf die öffentliche API, OAuth sowie Okta und Microsoft Entra ID. Recruiting, Performance und weitere Apps sind separat zubuchbar.
Wie lange ist die Mindestlaufzeit und wie kündige ich?
Beim Jahresabo gilt eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten; die Verlängerung richtet sich nach § 7 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Konkrete Kündigungsfristen und den Datenexport beim Vertragsende finden Sie nicht auf der Preisseite. Klären Sie beides vor Vertragsschluss schriftlich.
Was kostet Personio für 25 oder 100 Beschäftigte?
Einen Betrag in Euro belegt keine öffentliche Quelle, weil Personio keine Preise je Beschäftigtem und Monat veröffentlicht. Rechnen Sie mit dem Monatspreis aus Ihrem Angebot: Bei 25 Lizenzen sind es 300 Monatspreise pro Jahr, bei 100 Lizenzen 1.200. Rabatte sind in dieser Rechnung nicht berücksichtigt, dazu kommen die einmalige Einrichtung sowie Apps und Payroll (personio.com/pricing, abgerufen am 9. Oktober 2026).
Wo finde ich den Preis für Personio Core und Core Pro?
Auf personio.com/pricing und personio.de/preise sind die Pläne und ihr Leistungsumfang beschrieben, aber keine Beträge. Einen Preis für Core, Core Pro und die Apps erhalten Sie als individuelles Angebot nach einer Webdemo; er hängt unter anderem von der Beschäftigtenzahl ab. Beträge von Dritt-Seiten sind keine Herstellerangaben und für ein Budget nicht belastbar (abgerufen am 9. Oktober 2026).
Welche Zusatzkosten und Rabatte gibt es bei Personio?
Öffentlich belegt sind eine einmalige Einrichtungsgebühr nach Unternehmensgröße (Betrag nicht veröffentlicht) und eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, einen Rabatt auf die Lizenz nennt die Preisseite nicht. Apps wie Recruiting sowie Personio Payroll sind separat zubuchbar, qualifizierte elektronische Signaturen werden pro Signatur abgerechnet, und Gebühren für Jobportale zahlen Sie an Dritte (personio.com/pricing und Hilfecenter, abgerufen am 8. und 9. Oktober 2026).
Ist Personio für die deutsche Lohnabrechnung geeignet?
Personio Payroll führt die Lohn- und Gehaltsabrechnung innerhalb von Personio durch (personio.de/funktionen/personio-payroll/, abgerufen am 12. Oktober 2026), ist ITSG-zertifiziert (Pressemeldung vom 10.04.2024) und laut Hilfecenter nur in Deutschland verfügbar. Es deckt unter anderem DEÜV-Meldungen, ELStAM, eAU und A1 für Standardfälle ab. Nicht unterstützt sind Kurzarbeitergeld, Altersteilzeit und Netto-zu-Brutto; Baulohn und öffentliche Hand sind ausgeschlossen.
Lässt sich Personio an DATEV anbinden?
Ja. Die DATEV-Integration unterstützt DATEV LODAS und DATEV Lohn und Gehalt. Personio sendet Stammdaten, Fixgehälter, Stundenlöhne, Bezüge und Abwesenheiten, DATEV liefert Abrechnungen und eAU zurück. Die Einrichtung dauert laut Hersteller von wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen. DATEV Unternehmen online wird dort nicht genannt.
Für welche Unternehmensgröße ist Personio gedacht?
Laut Preisseite für Unternehmen mit 10 bis 10.000 Beschäftigten. Die Startseite unterscheidet Growth (unter 200), Mid-Market (200 bis 1.000) und Enterprise (ab 1.000). Das sind Herstellerangaben. Ob die Funktionen für Ihre Struktur reichen, zeigt erst die Demo mit Ihren Prozessen.
Ist Personio für die Schweiz oder Österreich geeignet?
Eine eigene Swissdec-Zertifizierung ist nicht belegt; Schweizer Lohnabrechnung läuft über Partner wie SwissSalary. Für Österreich und die ELDA-Anbindung liegt keine belastbare öffentliche Quelle vor. Unternehmen mit Schwerpunkt Schweiz oder Österreich sollten die Abdeckung vor der Auswahl schriftlich bestätigen lassen.
Welche Zertifikate hat Personio und wo liegen die Daten?
Das Trust Center nennt ISO/IEC 27001:2022 und ISO/IEC 27017:2015. SOC 2, BSI C5 und TISAX sind dort nicht gelistet. Eine Sicherheitsbroschüre vom 24.02.2022 nennt AWS-Server in der EU mit Region Frankfurt; das Trust Center nennt keinen Standort (abgerufen am 8. Oktober 2026).
Muss ich den Betriebsrat einbinden?
In der Regel ja, sofern ein Betriebsrat besteht. Systeme zur Zeiterfassung und Personaldaten können nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig sein. Das entscheidet sich an der Konfiguration, nicht am Produktnamen. Praxishinweise: Betriebsrat einbinden.
Welche Alternativen zu Personio gibt es?
Für den DACH-Mittelstand kommen unter anderem HRworks, Factorial, rexx systems, Sage HR Suite und Workday in Frage. Eine Übersicht bietet Personio Alternativen.
Für welche Branchen passt Personio eher nicht?
Personio Payroll schließt öffentliche Hand, Baulohn, Landwirtschaft und Seeschifffahrt aus (Hilfecenter). Wer komplexe Schichtmodelle abbilden muss, nutzt dafür Partnersysteme. Branchenüberblick: HR-Software Branchenlösungen.
Wie wir Personio prüfen
Wir prüfen Personio nach festen Kriterien und vergeben keine Noten, Sterne oder Rangplätze. Jede Angabe nennt Quelle und Abrufdatum, Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht.
Preis und Vertrag
Wir prüfen, ob der Hersteller Beträge, Laufzeit, Einrichtung und Zusatzkosten selbst veröffentlicht. Fehlt ein Betrag, steht „auf Anfrage“ und wir schätzen nicht.
Funktionsumfang
Pläne, Apps und Integrationen stammen von den Herstellerseiten und aus dem Marketplace. Ob sie Ihre Anforderungen erfüllen, zeigt erst die Demo.
Zielgröße und Segment
Wir übernehmen die Größenangabe des Herstellers und kennzeichnen sie als Herstellerangabe. Eine eigene Einstufung nehmen wir nicht vor.
DACH-Fähigkeit
Geprüft werden Payroll-Länder, Zertifizierung der Meldeverfahren, DATEV-Anbindung sowie Österreich und Schweiz. Was öffentlich nicht belegt ist, benennen wir als Lücke.
Sicherheit und Zertifikate
Aufgeführt sind nur Nachweise, die der Hersteller selbst nennt, etwa im Trust Center. Fehlende Nachweise heißen „öffentlich nicht belegt“, nicht „nicht vorhanden“.
Datenschutz und Mitbestimmung
Wir prüfen Speicherort und DSGVO-Angaben und weisen auf die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hin, die im Einzelfall zu klären ist.
Anbieter zahlen nicht für eine Nennung auf dieser Seite. Das gesamte Vorgehen beschreibt die Methodik von Find-Your-HR. Zuletzt geprüft: 19. Oktober 2026. Stand: Oktober 2026.
Quellen, Abrufdatum und Stand
Die Preisseiten des Herstellers haben den Stand 9. und 19. Oktober 2026, alle übrigen Quellen den Stand 8. Oktober 2026. Angaben zur Sicherheitsbroschüre (24.02.2022), zu SwissSalary und HR Campus sowie der Bericht der Personalwirtschaft vom 31.10.2025 haben den Stand August 2026. Stand: Oktober 2026.
- Personio Pricing (Preise, Laufzeit, Zielgröße, Stand 9. und 19. Oktober 2026)
- Personio Preise (Preise, Mindestlaufzeit, Zielgröße, Stand 9. und 19. Oktober 2026)
- Personio Hilfe: Pläne und Apps (Pläne und Apps)
- Personio Hilfe: Payroll (Payroll: Umfang und Grenzen)
- Personio Payroll App (Payroll: Länder, Abrechnung)
- Personio Blog: ITSG-Zertifizierung (ITSG-Zertifizierung, 10.04.2024)
- Personio DATEV-Integration (DATEV-Integration)
- Personio Security (Sicherheit, DSGVO)
- Personio Trust Center (Trust Center, Zertifikate)
- Personio Startseite (Kundenzahl, Segmente)
- Personio HR Software Pricing Guide (Einführungsdauer)
- Personio Marketplace (Integrationen)
- Wikipedia: Personio (Gründung, Gründer)
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Stand dieser Seite: Oktober 2026 · Redaktionell erstellt von Find-Your-HR