HR-Software für den Bau: Baulohn, SOKA-BAU und Zeiterfassung auf der Baustelle
HR-Software für den Bau muss leisten, was Standard-Personalsoftware nicht kann: Stunden auf wechselnden Baustellen mobil erfassen, die Aufzeichnungspflicht nach Mindestlohngesetz erfüllen, Baulohn mit Sozialkassenverfahren und Winterbau abrechnen und Nachunternehmer sauber dokumentieren. Dieser anbieterneutrale Vergleich ordnet sechs Lösungen und Lösungstypen für Bauunternehmen mit 50 bis 1.000 Beschäftigten ein.
Warum der Bau eine eigene HR-Software braucht
Auf dem Bau gibt es keinen festen Arbeitsplatz. Kolonnen wechseln zwischen Baustellen, das Wetter bestimmt die Arbeitszeit, und jede Stunde muss für Lohn, Sozialkasse und Nachkalkulation dem richtigen Bauvorhaben zugeordnet werden. Gleichzeitig gehört das Baugewerbe zu den Branchen mit den strengsten Aufzeichnungs- und Meldepflichten.
Warum Standard-HR-Software im Bau scheitert
Klassische HR-Suiten sind für Büros mit festen Arbeitszeiten gebaut. Im Bau fehlen PC-Arbeitsplätze, Stundenzettel kommen auf Papier vom Polier, und die Lohnabrechnung braucht Bauspezifika wie Sozialkassenbeiträge, Winterbau, Ausgleichskonto nach Rahmentarifvertrag und Zuschläge für Erschwernisse. Ab 2027 akzeptiert SOKA-BAU Meldungen nur noch digital aus zertifizierter Baulohnsoftware. Wer Personalakte, Zeiterfassung und Baulohn in getrennten Insellösungen pflegt, erfasst Daten doppelt und riskiert Fehler bei Kontrollen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit.
Was eine bautaugliche HR-Lösung leistet
Eine bautaugliche Lösung erfasst Stunden per App direkt auf der Baustelle, ordnet sie Bauvorhaben und Kostenstellen zu und übergibt sie an ein zertifiziertes Baulohnprogramm. Qualifikationen, Unterweisungen und Ausweispflichten sind je Person hinterlegt und vor Ort abrufbar. Wer Zeitarbeitskräfte oder Nachunternehmer einsetzt, findet Hinweise auf den Seiten Software für Zeitarbeit und HR-Software für die Logistik, die dieselbe Aufzeichnungslogik nach § 17 MiLoG behandeln.
HR-Software für den Bau im Vergleich
Die Übersicht ordnet Lösungen nach den Kriterien, die im Bauhauptgewerbe den Ausschlag geben: Baulohn mit SOKA-BAU und Winterbau, Zeiterfassung auf der Baustelle und die Anbindung an die übrige Personalarbeit. Alle Angaben beruhen auf Herstellerangaben (Stand: Oktober 2026). Funktionen, die nicht ausgewiesen sind, sollten in der Demo geprüft werden.
| Anbieter | Schwerpunkt | Baulohn, SOKA-BAU und Winterbau | Zeiterfassung | Preismodell |
|---|---|---|---|---|
| BRZBRZ Deutschland GmbH, Teil der Infoniqa Group, 13 Standorte, über 12.500 Kunden | Baulohn, Lohn-Outsourcing sowie Personal- und ERP-Lösungen speziell für die Bauwirtschaft | Tarifverträge des Bauhauptgewerbes hinterlegt, Winterbauabrechnung, SOKA-BAU-Verfahren (Herstellerangabe) | Über BRZ-Lösungen und Schnittstellen | Preis auf Anfrage |
| DATEV Lohn und Gehalt mit BaulohnDATEV eG, Nürnberg, meist über Steuerberatungskanzleien | Lohnabrechnung mit Baulohn-Modul, eng mit Kanzlei und Finanzbuchhaltung verzahnt | Elektronische SOKA-BAU-Meldung, laufende Tarifaktualisierung (Herstellerangabe) | Lohnvorerfassung, Zeitdaten über Partner-Apps | Über Kanzlei, Preis auf Anfrage |
| HS Hamburger SoftwareHS Hamburger Software, Hamburg, Zusatzmodul Baulohn | Lohnabrechnung mit Baulohn-Modul, auch für Gerüstbau, Dachdecker, Maler und Garten- und Landschaftsbau | Zuschuss- und Mehraufwands-Wintergeld, Saison-Kurzarbeitergeld, digitale SOKA-BAU-Meldung, GKV-geprüft (Herstellerangabe) | Über Schnittstellen | Preis auf Anfrage |
| 123erfasst123erfasst.de GmbH, Lohne, seit 2018 Teil der NEVARIS Bausoftware | Mobile Baustellensoftware für Zeiterfassung, Personal- und Geräteplanung sowie Baustellendokumentation | Lohnvorerfassung unter Berücksichtigung von Bautarifen und Zulagen (Herstellerangabe) | App auf Smartphone und Tablet, GPS-Funktionen | Preis auf Anfrage |
| clockinclockin GmbH, Münster | App-Zeiterfassung für Handwerk und kleinere Bauunternehmen mit Projektzeiten und Abwesenheiten | Keine Baulohnabrechnung, Übergabe der Stunden an das Lohnprogramm | App und Web, offline nutzbar, ohne GPS (Herstellerangabe) | Mietmodell je Nutzer |
| HR-Suiten, z. B. PersonioAllgemeine HR-Software für Personalakte, Recruiting und Abwesenheiten | Verwaltung, Bewerbermanagement, Onboarding und Self-Service, vor allem für Angestellte | Kein Baulohn, Kopplung an ein zertifiziertes Baulohnprogramm nötig | Je nach Anbieter, meist ohne Baustellenbezug | Pakete je Mitarbeitendem |
In der Praxis kombinieren viele Bauunternehmen ein zertifiziertes Baulohnprogramm mit einer mobilen Baustellen-Zeiterfassung und gegebenenfalls einer HR-Suite für Personalakte und Recruiting. Bezahlte Platzierungen gibt es nicht, mehr dazu in unserer Methodik.
Was HR-Software für den Bau mitbringen muss
Sechs Funktionsbereiche entscheiden darüber, ob Stunden von der Baustelle ohne Nacharbeit in Lohn, SOKA-BAU-Meldung und Nachkalkulation ankommen.
Mobile Zeiterfassung je Baustelle
Beginn, Ende, Pausen und Baustelle per App erfassen, auch bei schlechtem Netz, mit Zuordnung zu Bauvorhaben und Kostenstelle.
Aufzeichnung nach § 17 MiLoG
Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens am siebten Kalendertag aufzeichnen und mindestens zwei Jahre prüffähig aufbewahren.
Baulohn und SOKA-BAU
Tariflohn, Zulagen, Urlaubskasse, Zusatzversorgung und Berufsbildung berechnen und monatlich elektronisch an SOKA-BAU melden.
Winterbau und Saison-Kurzarbeitergeld
Schlechtwettertage, Zuschuss- und Mehraufwands-Wintergeld sowie Saison-Kurzarbeitergeld von Dezember bis März korrekt abrechnen.
Ausgleichskonto nach Rahmentarifvertrag
Monatslohn, Arbeitszeitguthaben und Arbeitszeitschuld je gewerblichem Arbeitnehmer führen und Ausfallzeiten richtig verrechnen.
Qualifikationen und Unterweisungen
Führerscheine, Maschinenberechtigungen und Sicherheitsunterweisungen mit Ablaufdatum überwachen und auf der Baustelle abrufbar halten.
Anbindung an Baulohn, Kalkulation und SOKA-BAU
Im Bau liegt die Personalarbeit zwischen Baustelle, Lohnbüro und Bausoftware. Diese Schnittstellen entscheiden über den Aufwand im Alltag.
Bausoftware und Nachkalkulation
Stunden je Bauvorhaben fließen in Nachkalkulation und Controlling, etwa in Lösungen von NEVARIS oder BRZ.
Baulohn und DATEV
Übergabe der Lohnvorerfassung an das eigene Baulohnprogramm oder an die Steuerberatungskanzlei.
SOKA-BAU über den GKV-Kommunikationsserver
Elektronische Meldungen aus einem zertifizierten Programm, ab 1. Januar 2027 der einzige zulässige Weg.
Geräte und Fuhrpark
Gemeinsame Planung von Kolonnen, Maschinen und Fahrzeugen je Baustelle für Disposition und Abrechnung.
Compliance: Aufzeichnung, Sozialkassen und Haftung
Sechs Rechtsbereiche, die HR-Software für Bauunternehmen technisch abbilden muss (Stand: Oktober 2026).
Aufzeichnungspflicht
Das Baugewerbe ist in § 2a SchwarzArbG genannt. Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit sind spätestens bis zum Ablauf des siebten auf die Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und mindestens zwei Jahre aufzubewahren.
Ausweismitführungspflicht
Beschäftigte im Baugewerbe müssen bei der Arbeit Personalausweis, Pass oder ein Ersatzdokument mitführen und dem Zoll auf Verlangen vorlegen. Der Arbeitgeber muss nachweislich auf diese Pflicht hinweisen, die Software kann den Hinweis dokumentieren.
Sofortmeldung
Im Baugewerbe ist jede Beschäftigungsaufnahme spätestens bei Arbeitsbeginn an die Datenstelle der Rentenversicherung zu melden. HR-Software sollte die Sofortmeldung beim Anlegen neuer Beschäftigter auslösen.
Sozialkassenverfahren
Ab 1. Juli 2026 beträgt der Beitrag für gewerbliche Arbeitnehmer 19,8 Prozent West und 18,3 Prozent Ost der Bruttolohnsumme. Gemeldet wird bis zum 15. des Folgemonats, ab 2027 nur noch digital aus zertifizierten Programmen.
Haftung für Nachunternehmer
Wer Bauleistungen weitergibt, haftet wie ein Bürge für Mindestentgelte und Sozialkassenbeiträge seiner Nachunternehmer. Nachweise und Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Subunternehmer sollten deshalb systematisch abgelegt werden.
Winterbau
In der Schlechtwetterzeit vom 1. Dezember bis 31. März gibt es Saison-Kurzarbeitergeld und ergänzende Leistungen. Die Winterbeschäftigungs-Umlage im Bauhauptgewerbe ist 2026 befristet auf 1,0 Prozent halbiert, davon 0,6 Prozent Arbeitgeber und 0,4 Prozent Arbeitnehmer.
In sechs Schritten zur passenden HR-Software
Ein strukturierter Ablauf verhindert, dass Stundenzettel, Baulohn und Nachkalkulation weiter getrennt gepflegt werden.
Belegschaft und Tarife erfassen
Gewerbliche Arbeitnehmer, Poliere, Angestellte und Nachunternehmer trennen, Tarifgebiet und Sozialkassenpflicht klären.
Baustellenprozesse aufnehmen
Beschreiben, wie Stunden heute erfasst, geprüft und an Lohn und Nachkalkulation übergeben werden.
Anforderungskatalog mit Baulohn-Fokus
SOKA-BAU-Zertifizierung, Winterbau, Ausgleichskonto und Aufzeichnung nach § 17 MiLoG als Muss-Kriterien festhalten.
Demo mit einer echten Baustellenwoche
Eine Kolonne mit Schlechtwettertag, Baustellenwechsel und Überstunden durchspielen, nicht mit Demodaten.
Pilot mit einer Kolonne
Vier bis acht Wochen parallel erfassen, idealerweise über einen Monatswechsel mit SOKA-BAU-Meldung.
Rollout und Betriebsvereinbarung
Stufenweise Einführung, Schulung der Poliere und Regelung zu App und Ortung mit dem Betriebsrat.
Vorlagen für die Auswahl: HR-Software Lastenheft, HR-Software Demos bewerten und Betriebsrat einbinden.
Häufige Fragen zu HR-Software für den Bau
Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen zu Auswahl, Recht und Betrieb.
HR-Software für Bauunternehmen muss Stunden mobil auf wechselnden Baustellen erfassen und jedem Bauvorhaben zuordnen. Sie muss die Aufzeichnungspflicht nach § 17 Mindestlohngesetz erfüllen und die Daten an ein Baulohnprogramm übergeben, das Sozialkassenbeiträge, Winterbau und das Ausgleichskonto nach Rahmentarifvertrag beherrscht. Dazu kommen die Verwaltung von Qualifikationen und Unterweisungen sowie die Dokumentation von Nachunternehmern. Personalakte, Recruiting und Onboarding sind wichtig, entscheiden im Bau aber selten über die Auswahl.
Das Baugewerbe gehört zu den in § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Branchen. Arbeitgeber müssen deshalb nach § 17 Mindestlohngesetz Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens bis zum Ablauf des siebten folgenden Kalendertages aufzeichnen und die Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufbewahren. Beschäftigte müssen zudem ihren Ausweis mitführen, und neue Beschäftigungen sind per Sofortmeldung spätestens bei Arbeitsbeginn zu melden. Bei Kontrollen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit müssen die Unterlagen schnell vorliegen.
SOKA-BAU ist der gemeinsame Name der Sozialkassen der Bauwirtschaft, die Urlaubsverfahren, Zusatzversorgung und Berufsbildung finanzieren. Betriebe im Geltungsbereich des Tarifvertrags über das Sozialkassenverfahren melden monatlich die beitragspflichtigen Bruttolöhne ihrer gewerblichen Arbeitnehmer, spätestens bis zum 15. des Folgemonats. Ab 1. Juli 2026 beträgt der Beitrag 19,8 Prozent im Westen und 18,3 Prozent im Osten. Für Angestellte gelten feste Monatsbeträge.
Ab 1. Januar 2027 nimmt SOKA-BAU Meldungen nur noch digital aus Baulohnprogrammen an, die von SOKA-BAU und dem ITSG zertifiziert sind und über den Kommunikationsserver der gesetzlichen Krankenversicherung übermitteln. Papier, Fax und formlose E-Mail sind dann nicht mehr möglich. Bauunternehmen, die Lohn heute mit allgemeiner Software oder manuell melden, sollten 2026 auf ein zertifiziertes Programm umstellen oder die Abrechnung an einen spezialisierten Dienstleister auslagern.
In der Schlechtwetterzeit vom 1. Dezember bis 31. März können Bauunternehmen für witterungs- oder auftragsbedingte Ausfälle Saison-Kurzarbeitergeld beantragen. Ergänzend gibt es Zuschuss-Wintergeld für den Einsatz von Arbeitszeitguthaben und Mehraufwands-Wintergeld für Arbeit in der kalten Jahreszeit. Finanziert wird das unter anderem über die Winterbeschäftigungs-Umlage, die im Bauhauptgewerbe 2026 befristet von 2,0 auf 1,0 Prozent halbiert ist. Die Baulohnsoftware muss Ausfallstunden, Guthabeneinsatz und Umlage automatisch berechnen.
Einen eigenen Branchenmindestlohn gibt es im Bauhauptgewerbe seit dem Auslaufen des Mindestlohntarifvertrags Ende 2021 nicht mehr. Es gilt der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro je Stunde ab 1. Januar 2026, die Tariflöhne der unteren Lohngruppen regelt der Tarifvertrag zur Regelung der Löhne. In Baunebengewerben wie Dachdeckerhandwerk, Gerüstbau, Elektrohandwerk oder Malerhandwerk gelten dagegen eigene Branchenmindestlöhne. Die Software sollte das jeweilige Regelwerk je Betrieb abbilden können.
Für den Baulohn sind spezialisierte Programme wie BRZ, DATEV Lohn und Gehalt mit Baulohn-Modul oder HS Hamburger Software mit Baulohn-Modul verbreitet, die das Sozialkassenverfahren und Winterbau abbilden. Für die Zeiterfassung auf der Baustelle kommen mobile Lösungen wie 123erfasst aus der NEVARIS-Gruppe oder clockin für kleinere Betriebe in Frage. Allgemeine HR-Suiten wie Personio decken Personalakte und Recruiting ab, brauchen für die Lohnabrechnung aber eine Kopplung an ein Baulohnprogramm. Entscheidend ist, dass Zeiterfassung und Baulohn ohne Doppelerfassung zusammenspielen.
Der Bundesrahmentarifvertrag für das Baugewerbe sieht für gewerbliche Arbeitnehmer einen gleichbleibenden Monatslohn vor, unabhängig von den tatsächlich gearbeiteten Stunden. Mehr- und Minderstunden laufen auf ein individuelles Ausgleichskonto, das laut Tarifvertrag bis zu 150 Stunden Guthaben und bis zu 30 Stunden Schuld aufnehmen kann. Grundlage sind 178 Stunden in den Sommermonaten und 164 Stunden in den Wintermonaten Dezember bis März. Die Software muss Konto, Monatslohn und Ausfallzeiten getrennt führen und den Ausgleich innerhalb von zwölf Monaten nachhalten.
Ja. Zeiterfassungs-Apps mit Standort- oder GPS-Funktion sind geeignet, Verhalten und Leistung zu überwachen, und unterliegen deshalb der Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz. In der Betriebsvereinbarung sollten Zweck, Zeitpunkt der Ortung, Auswertungsrechte und Löschfristen geregelt werden. Datenschutzrechtlich gilt die Zweckbindung nach DSGVO, eine Ortung außerhalb der Arbeitszeit ist in der Regel unzulässig. Den Ablauf der Abstimmung beschreibt unsere Seite zum Betriebsrat im HR-Projekt.
Die meisten Anbieter im Bausegment arbeiten mit Preisen auf Anfrage, mobile Zeiterfassungs-Apps werden meist im Mietmodell je Nutzer abgerechnet. Kostentreiber sind die Zahl der gewerblichen Beschäftigten, Module für Baulohn, Winterbau und Nachkalkulation, Terminals oder Geräte für die Baustelle sowie die Datenübernahme. Für eine belastbare Planung sollten Lizenz, Einführung, Hardware und interner Aufwand über fünf Jahre gerechnet werden. Eine Vorlage dafür bietet unsere Seite zur Gesamtkostenrechnung von HR-Software.
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